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Aus der Stadt Karsten Danzmann erhält Körber-Wissenschaftspreis
Hannover Aus der Stadt Karsten Danzmann erhält Körber-Wissenschaftspreis
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13:37 07.09.2017
Der Hannoveraner Karsten Danzmann arbeitet in Hannover als Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik und als Professor an der Leibniz-Universität Hannover. Quelle: dpa
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Hamburg

Grund für die Ehrung war die Entwicklung hochpräzisen Lasern. So hätten Detektoren mit ihren Lasern 2015 in den USA erstmals direkt Gravitationswellen nachweisen können, erst Ende Mai haben sie Gravitionswellen ein drittes Mal nachweisen können.

Die Gravitationswellenforschung wird auch am Albert-Einstein-Institut Hannover an der Leibniz-Uni betrieben. Es kooperiert mit dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik. Ein Einblick in das Institut in Ruthe.

Danzmann ist seit 2002 Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik in Hannover. Parallel lehrt er dazu bereits seit 1993 als Professor an der Leibniz-Universität Hannover und leitet das dortige Institut für Gravitationsphysik. Die Begrüßung des Preisträgers im Rathaus übernahm Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), die Moderation der luxemburgische Wissenschaftsjournalist und Physiker Ranga Yogeshwar.

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Entdeckung

Was sind eigentlich Gravitationswellen?

Bislang habe man das Weltall nur mit Hilfe elektromagnetischer Wellen wie Licht, Radio-, Röntgen- oder Gammastrahlung erkunden können. „Nun hat uns die Schwerkraft gleichsam ihren eigenen Boten geschickt - die Gravitationswellen“, zitierte die Körber-Stiftung den Preisträger. „Sie eröffnen die Ära der Gravitationswellen-Astronomie, die bahnbrechend neue Erkenntnisse verspricht, da 99 Prozent des Universums dunkel sind.“ Die Existenz der Gravitationswellen war bereits von Albert Einstein 1916 vorhergesagt worden.

dpa/kad