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Aus der Stadt Kaserne soll an de Maiziere erinnern
Hannover Aus der Stadt Kaserne soll an de Maiziere erinnern
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08:52 14.05.2012
Von Andreas Schinkel
1966: Bundeswehr-Generalinspekteur de Maiziere (r.) neben Bundeskanzler Erhard (l.) und Verteidigungsminister von Hassel.
1966: de Maiziere (r.) neben Bundeskanzler Erhard (l.) und Verteidigungsminister von Hassel. Quelle: dpa
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Auf Anfrage bestätigte das Verteidigungsministerium den Namenswechsel, über den in den kommenden Wochen die Ratspolitik entscheiden muss. Zustimmung signalisiert bereits die CDU. „Wir freuen uns, dass dadurch eine aus Hannover stammende Persönlichkeit geehrt wird, die am demokratischen Aufbau der Streitkräfte mitgewirkt hat“, sagt CDU-Fraktionschef Jens Seidel.

In der Tat gehörte der vor sechs Jahren verstorbene Ulrich de Maiziere, Vater des amtierenden Verteidigungsministers, zu den Pionieren der Bundeswehr. Von 1966 bis 1972 stand de Maiziere als Generalinspekteur an der Spitze der Streitkräfte. „Er hat die Bundeswehr als eine parlamentarische Armee mit aus der Taufe gehoben“, heißt es aus dem Verteidigungsministerium. Erst kürzlich würdigte das Ministerium de Maiziere anlässlich seines 100. Geburtstages mit einem offiziellen Festakt.

Die Umbenennung sei keinesfalls veranlasst worden, weil auf den alten Namen der Kaserne ein Schatten gefallen wäre, betont das Ministerium. Die „Emmich-Cambrai-Kaserne“ erinnert an den preußischen Offizier Otto von Emmich sowie an die Schlacht von Cambrai im Ersten Weltkrieg. Auch wolle man nicht vor dem Verteidigungsminister, Thomas de Maiziere, den Hut ziehen, sondern allein den Vater ehren.

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