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Aus der Stadt Katzencafé bangt um seine Existenz
Hannover Aus der Stadt Katzencafé bangt um seine Existenz
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18:09 12.07.2017
Astrid Heyer muss das Katzencafé "Stubentiger" nach einem Wasserschaden für die Renovierung schließen. Quelle: Archiv/Facebook
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Hannover

Im Sommer 2015 hatte das Katzencafé als erstes seiner Art in Hannover geöffnet: Inhaberin Astrid Heyer wollte mt ihren Maine-Coone-Katzen Hiro, Havanna, Holly und Chica vor allem Katzenliebhabern einen Ort der Ruhe und Entspannung anbieten. Dafür standen Kratzbäume in den Ecken, es gab kleine Hängebrücken zum Klettern an den Wänden und Trinkbrunnen am Boden. Nach langen Gesprächen mit Behörden war auch das Problem um die Unvereinbarkeit von Tieren und Gastronomie ausgeräumt worden – Tassen und Gläser kamen mit Deckeln aus der Küche, Kuchen und andere Speisen wurden in Weckgläsern serviert.

Hannovers erstes Katzencafé eröffnet in der kommenden Woche. Im "Stubentiger" stehen Kratzbäume in den Ecken und es gibt kleine Hängebrücken zum Klettern für die Vierbeiner.

Nun bereitet ein Wasserschaden nach dem schweren Unwetter vom 22. Juni dem Katzencafé große Probleme. Die Räume müssen erst getrocknet und dann renoviert werden, heißt es auf der Homepage vom "Stubentiger". Weil die Kosten für Personal, Strom und andere Dinge weiter anfallen, bangt die Inhaberin um die Existenz des Cafés. Sie bekommt seit einiger Zeit bereits Unterstützung und hofft auf weitere Spenden. Deshalb gibt es am Sonnabend einen sogenannten Trödel Flashmob, um Geld zu sammeln.

Geht alles gut, soll das renovierte Katzencafé Mitte August wieder öffnen.

sbü