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Aus der Stadt Keine Kündigung bei Diakonie
Hannover Aus der Stadt Keine Kündigung bei Diakonie
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07:46 09.12.2011
Von Thorsten Fuchs
Hannover

"Wir haben vieles auffangen können“, sagte Heinemann am Rande der jüngsten Stadtkirchentagssitzung. So sei es etwa gelungen, die Ausstattung der Marktkirche ab 2013 konstant zu halten – trotz Einsparungen beim Personaletat von mehr als 60 Prozent. Die Gemeinde fange die Kürzungen aus eigener Kraft auf. Kleineren Gemeinden, etwa „Zum Barmherzigen Samariter“ in Seelze-Lohnde oder „St. Barbara“ in Harenberg, helfe der Verband mit Geld aus einem „Feuerwehrtopf“. Zudem würden Diakone künftig zentral angestellt.

Das Sparpaket, das wegen des Mitglieder- und Einnahmenrückgangs von 2013 Einschnitte vorsieht, werde dennoch zu spüren sein, kündigte Diakoniepastor Hans-Martin Joost an. So müssten sich Ratsuchende im Evangelischen Beratungszentrum oder bei der Kirchensozialarbeit auf Wartezeit einstellen. Notfälle würden aber weiterhin vorrangig behandelt. Insgesamt müsse das Diakonische Werk mit um 30 bis 40 Prozent weniger Geld auskommen. Vertreter der Gemeinden wiesen darauf hin, dass viele die Kürzungen nur durch Rückgriffe auf Erspartes auffangen könnten. Dies könnten sie aber nicht dauerhaft aufrechterhalten.

Ob sich auf dem Messegelände tatsächlich ein großes Versandhandelsunternehmen niederlässt, ist weiterhin unklar. Weder wagt sich das Unternehmen aus der Deckung und gibt seinen Namen offiziell bekannt noch hat die Stadt eine Zusage in der Tasche.

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