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Aus der Stadt Eine Frage der Zeit
Hannover Aus der Stadt Eine Frage der Zeit
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16:59 22.02.2015
Von Saskia Döhner
Beate Schröder bastelt mit ihren Söhnen Maik (9, links) und Oliver (6) Uhren. Quelle: Schaarschmidt
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Hannover

Ganz viel Zeit hätte Aaron (6) am liebsten zum Fußball spielen, die zehnjährige Carlotta nutzt sie am besten, um nachmittags draußen Waveboard zu fahren. Dass Zeit ganz unterschiedlich lang sein kann, je nach dem ob man seinem Lieblingshobby nachgeht oder still auf einem Stuhl sitzen und einem anderen in die Augen gucken muss, erfahren die Besucher des Kinderfestes im August Kestner Museum am eigenen Leib.

Das Kinderfest an diesem Wochenende ist zugleich auch der Abschluss der Ausstellung "Wer hat an der Uhr gedreht?". Es gibt zahlreiche Mitmachstationen - Kinder können Uhrenarmbänder, Sonnen- oder Sanduhren basteln, Führungen mit dem Bildhauer Ludvik Cejp machen oder sich von Uhrmachermeister Hans Eugen Krümpelmann erklären lassen, wie eine Turmuhr funktioniert. Die Autorin Meike Haberstock liest aus ihrem Buch "Anton hat Zeit." Uhren seien cool, sagt der elfjährige Luca, egal ob analog mit Zifferblatt oder als digitale Variante.

Erstmals findet das Kinderfest über zwei Tage, also Sonnabend und Sonntag, statt. Geöffnet ist zwischen 12 und 17 Uhr, jeder zahlt einen Euro Eintritt. Zu dem eintägigen Kinderfest 2014 kamen rund 1200 Besucher.

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