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Aus der Stadt Kirche bietet Gebäude für Flüchtlinge an
Hannover Aus der Stadt Kirche bietet Gebäude für Flüchtlinge an
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07:39 02.10.2015
Von Andreas Schinkel
Die Pfarrhäuser einiger Kirchen in Hannover sollen als Unterkünfte für Flüchtlinge genutzt werden.  Quelle: Surrey (Archiv)
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Hannover

Das Angebot wurde am Mittwochabend dem Stadtkirchentag, einer Art Kirchenparlament, vorgestellt.

„Die Pfarrhäuser sind großzügig bemessen, dort ist Platz für mehrere Familien“, sagt Joachim Stever, Sprecher des Stadtkirchenverbands. Im Gespräch sei auch, den großen Saal im Haus der evangelischen Jugend in Linden für Flüchtlinge freizugeben. Der Saal ist zugleich Tagungsort für den Stadtkirchentag. „Auf die Immobilie hat der Stadtkirchenverband direkten Zugriff“, sagt Stever. Der Saal entspricht in etwa einer kleinen Turnhalle. Ob er wirklich belegt werden soll, müsse aber noch diskutiert werden.

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Unklar bleibt, ob in weiteren der 61 Kirchengemeinden Hannovers Aufnahmekapazitäten bestehen. Darüber sei beim Stadtkirchentag nicht gesprochen worden, meint Stever. Da verwundert es nicht, wenn Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes fordert, die Hilfe in den Gemeinden besser zusammenzubinden und zu koordinieren.

Unkonkret ist weiterhin, wie viel Geld die Gemeinden in Hannover demnächst sparen müssen. Eine Summe stehe noch nicht fest, sagt Stever. Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann vergleicht das Finanzkonzept mit einem Fachwerkhaus, bei dem zunächst die Balken konstruiert werden müssten. Heißt im Klartext: Die Gemeinden müssen sich auf einen Sparkurs einstellen, sie wissen aber noch nicht, was auf sie zukommt. Teil des Konzepts ist, Gemeinden zu sogenannten Plangemeinden zusammenzulegen. Sie fusionieren nicht, müssen sich aber womöglich Pastorenstellen teilen. „Es wird wohl gewisse Härten geben“, sagt Stever.     

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