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Aus der Stadt Kita: Wer sein Kind zu spät abholt, dem droht Ausschluss
Hannover Aus der Stadt Kita: Wer sein Kind zu spät abholt, dem droht Ausschluss
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00:24 20.06.2018
Wer sein Kind zu spät aus dem Kindergarten holt, riskiert den Betreuungsplatz zu verlieren. Quelle: dpa
Hannover

Chronisch unpünktlichen Eltern von Kindergarten-Kindern sollen in Burgwedel (Region Hannover) jetzt die rote Karte bekommen. Es könne nicht sein, dass Erzieherinnen bis zum späten Nachmittag mit einem Kind in der Kita bleiben müssten, weil die Eltern wiederholt die Abholzeiten nicht einhielten, sagte die Erste Stadträtin Christiane Concilio. Wenn Gespräche mit den Eltern nichts brächten, müsste man ihnen notfalls mit Ausschluss drohen. In der Nachbargemeinde Isernhagen droht auch Familien, die ihre Kinder nicht rechtzeitig bringen oder abholen, „unzumutbar verschmutzt“ in die Kita bringen oder beim Fehlen nicht abmelden, auch ein Ausschluss.

In der Stadt Hannover sind derartige Strafaktionen nicht geplant, sagte eine Stadtsprecherin. Außerdem sei es möglich, in einer Einrichtung Früh- und Spätbetreuung anzubieten, sobald fünf Familien dies beantragten, hieß es. Ab August sind in Niedersachsen acht Stunden Betreuung pro Kindergartenkind im Alter von drei bis sechs Jahren am Tag kostenlos, egal ob die individuelle Betreuungszeit sogenannte Randzeiten am frühen Morgen oder späten Nachmittag umfasst oder nicht. Ab der 9. Stunde müssen Eltern Gebühren bezahlen.

Auch bei der Region sind keine weiteren Gemeinden bekannt, die chronisch unpünktlichen Eltern mit Ausschluss vom Kindergartenbesuch bestrafen wollen.

Von Saskia Döhner

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