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Aus der Stadt Klick statt Kreuz spart Zeit und Geld
Hannover Aus der Stadt Klick statt Kreuz spart Zeit und Geld
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16:53 20.03.2012
Von Heike Schmidt
Fragen und Antworten: Studiendekan Prof. Dr. Ingo Just (l.) und der AStA-Vorsitzenden Stephan Irannejad demonstrieren die E-Klausur. Quelle: Steiner
Hannover

Keine andere Hochschule bietet ein solches Prüfungsverfahren an. Vieles sei durch die e-Klausur einfacher geworden. "Organisatorisch, technisch und inhaltlich hat sich das System bestens bewährt", meint Prof. Ingo Just, Studiendekan an der MHH. Schummeln sei unmöglich geworden. Das System spart aber auch Zeit - und somit Geld.

Als vor sechs Jahren der auf die Berufspraxis ausgerichtete Modellstudiengang "Hannibal" eingerichtet wurde, setzte die Hochschule erstmals auf elektronische Prüfverfahren. Bis dahin war es üblich, den bundesweit geltenden Multiple-Choice-Test auf dem Papier zu bewerkstelligen. Bislang dominieren die Multiple-Choice-Fragen mit 70 Prozent zwar noch die Prüfung. Seit einem Jahr werden aber zudem Textfragen gestellt: Anhand von Bildern oder auch Videos müssen die Studenten eine Diagnose stellen. "Diesen Bereich wollen wir ausweiten." Bei der Korrektur sucht das Computerprogramm dann in den Antworten nach Schlagworten. Sind sie vorhanden, muss der Dozent den getippten Text zwar noch lesen, aber er muss sich nicht mehr "durch manchmal schwer lesbare, handschriftliche Aufzeichnungen quälen", so Just. Während die Studenten auf ihre Ergebnisse bis zu acht Wochen hatten warten müssen, sind sie nun binnen 14 Tagen informiert. Die Dozenten können die eingesparte Zeit in Lehre und Forschung investieren.

"Das ist klasse", erklärt Stephan Irannejad, Vorsitzender des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA). Zudem haben die angehenden Mediziner die Möglichkeit, nach jeder Klausur den Prüfer und seine Fragen zu bewerten. Auch dies wird ausgewertet. Fällt ein Dozent auf, wird mit ihm gesprochen. "Lehrbeauftragte machen sich jetzt mehr Gedanken, wie sie ein Seminar und eine Klausur aufbauen", so Just.

"80 Prozent der Studenten finden e-Prüfungen objektiver", erklärt Johannes vor dem Esche, Geschäftsführer des Unternehmens IQul, das das System als Dienstleister bereit stellt. Pro Prüfung und Student fallen Kosten von 13,50 Euro an. "Herkömmliche Prüfungen liegen bei 12,40 Euro", erklärt Just. Stellt man dies jedoch in Relation zur eingesparten Zeit der Dozenten, rechnet sich das für die Hochschule.

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