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Aus der Stadt Kommt das Kombi-Ticket für Zoobesucher?
Hannover Aus der Stadt Kommt das Kombi-Ticket für Zoobesucher?
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00:24 20.12.2014
Von Andreas Schinkel
Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Jede Eintrittskarte soll zugleich als Fahrkarte gelten. Als Modell dient das Kombi-Ticket für die großen Messen, das nach dem Willen von Rot-Grün auch auf kleinere Messen ausgedehnt werden sollte. Die Forderungen wurden gestern im Bauausschuss einstimmig beschlossen. Sie beziehen sich auf den sogenannten Nahverkehrsplan der Region, über den die Regionsversammlung letztgültig entscheidet.

Skeptisch bleibt FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. „Für die Messe AG verursachen die Kombi-Tickets hohe Kosten“, sagt er. Tatsächlich muss das Unternehmen 800 000 Euro in den Service für die Messebesucher investieren. „Für den Messestandort Hannover ist ein Kombi-Ticket aber von großem Vorteil“, sagt Grünen-Baupolitiker Michael Dette.

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Die Ratspolitiker haben weitere Änderungswünsche für den Nahverkehrsplan. Zustimmung findet der Vorschlag der CDU, die Stadtbahnlinie 11 über den Herrenhäuser Kirchweg zu führen und mit den Linien 4 und 5 zu verbinden. Einig sind sich SPD, Grüne und CDU darin, die Strecke für die Buslinie 700 zu verändern. Wenn die Stadtbahnlinie 10 mit Hochbahnsteigen bestückt ist, müsse der Bus nicht mehr durch die Limmerstraße fahren. Somit könne auf den Bau von Hochborden an den Bushaltestellen verzichtet werden, heißt es im rot-grünen Antrag. Zudem wünschen sich die Baupolitiker, dass die Region ihre Pläne für eine Verlängerung der Stadtbahnlinien nach Davenstedt nicht aufgibt.

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