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Aus der Stadt Kupferdieb zu 14 Monaten Haft verurteilt
Hannover Aus der Stadt Kupferdieb zu 14 Monaten Haft verurteilt
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15:44 03.04.2015
Von Jörn Kießler
Quelle: dpa
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Hannover

Da das Gericht nicht nachweisen konnte, ob er das Material im Wert von etwa 2000 Euro allein entwendete oder auch ein Komplize an der Tat beteiligt war, wurde der 21-Jährige nur wegen Beihilfe verurteilt. Dass er in die Schule an der Ohestraße eingedrungen war konnte jedoch zweifelsfrei belegt werden.

Bei dem Einbruch vor knapp drei Jahren hatte sich der Angeklagte nämlich geschnitten, als er eine Scheibe an der BBS 3 einschlug. Gleich an drei Scherben fanden die Ermittler der Polizei Blut. „Ein DNA-Test ergab, dass es mit einer Wahrscheinlichkeit von 185 Milliarden zu eins das Blut des Angeklagten ist“, sagte Amtsgerichtssprecher Martin Strube.

Den genetischen Fingerabdruck des Angeklagten hatte die Polizei, weil der 21-Jährige bereits wegen anderer Vergehen verurteilt wurde. Unter anderem hatte das Gericht ihm in zwei früheren Fällen nachweisen können, dass er 45 Mal Waren über das Internet bestellt hatte, ohne diese zu bezahlen. Damals war er zu einem Jahr Haft auf Bewährung und der Wiedergutmachung des finanziellen Schadens seiner Opfer verurteilt worden. „Der Angeklagte bezahlte aber weder das Geld an die Geschädigten, noch hielt er seine Bewährungsauflagen ein“, sagte Strube. Geht der 21-Jährige bis Mittwoch nicht gegen das Urteil in Berufung, muss er diesmal seine Strafe im Gefängnis absitzen.

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