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Aus der Stadt Kurde nach Angriff noch nicht befragt
Hannover Aus der Stadt Kurde nach Angriff noch nicht befragt
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00:27 25.09.2015
Von Jörn Kießler
Der 26 Jahre alte Kurde war am Reitwall mit einem Messer niedergestochen worden.
Der 26 Jahre alte Kurde war am Reitwall mit einem Messer niedergestochen worden. Quelle: Uwe Dillenberg
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Hannover

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt am Rande einer Kundgebung von Türken am Sonnabend vor einer Woche stocken. Obwohl der 26 Jahre alte Kurde, der am Reitwall mit einem Messer niedergestochen wurde, mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen wurde, konnten die Ermittler ihn noch nicht verhören. „Es geht dem Mann unseres Wissens zwar schon besser“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge, „jedoch hat er durch die Notoperation eine Stimmbandlähmung erlitten und kann bisher nicht sprechen.“

Nachdem die Lage nach der Demonstration gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK am Steintor eskaliert war, war es vor zehn Tagen immer wieder zu Handgreiflichkeiten zwischen Kurden und Türken gekommen. Dabei verletzte ein 50-Jähriger den Kurden lebensgefährlich mit einem Messer am Hals. In seiner Vernehmung berief sich der Deutsche mit türkischem Migrationshintergrund auf Notwehr. Bisher ist er noch immer auf freiem Fuß. Das könnte sich jedoch durch die Aussage des 26 Jahre alten Opfers ändern.

Mehrere Hundert Menschen demonstrieren in der Innenstadt von Hannover gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK. 
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