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Aus der Stadt Sefin N. nach Todesschüssen weiter flüchtig
Hannover Aus der Stadt Sefin N. nach Todesschüssen weiter flüchtig
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21:53 29.03.2016
Hannover

Gut zwei Wochen nach den tödlichen Schüssen bei einer kurdischen Hochzeit in einem Veranstaltungszentrum in Vahrenheide ist der mutmaßliche Mörder Sefin N. weiter auf der Flucht. Es fehlt weiterhin jede Spur von dem 22 Jahre alten Cousin des Opfers Shylan H., der aus enttäuschter Liebe zur Waffe gegriffen haben soll. 

In Vahrenheide sind Schüsse auf einer Hochzeitsfeier gefallen, eine 21-Jährige starb.

Die Ermittler der Polizei haben bislang jedoch keine heiße Spur. „Wir haben noch keine Festnahme“, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover, Kathrin Söfker, am Dienstag. Auch dazu, ob mittlerweile alle Zeugen, die sich am 13. Februar bei der Hochzeit im Star-Event-Center aufhielten, vernommen wurden, äußerte sich Söfker nicht. 

An diesem Abend soll Sefin N. mit einer Waffe gezielt auf seine Cousine Shylan H. geschossen und die 21-Jährige getötet haben. Grund dafür war laut Hs Vater Ghazi eine von seinen Brüdern organisierte Zwangsehe. Sie wollten, dass Shylan ihren Cousin Sefin N. heiratet. Weil sie sich jedoch mit der Unterstützung ihres Vaters weigerte, sollen Sefin, sein Vater und weitere Familienmitglieder ihre Ermordung geplant haben. 

Diesen Anschuldigungen hat Ghazi H. nach der Beerdigung seiner Tochter in Lahe nun wieder Nachdruck verliehen. Zwischen vielen Fotos, die an seine Tochter erinnern und mit denen sich die Familie H. für den Zuspruch nach deren Tod bedankt, hat der Vater auch ein Bild der mutmaßlichen Mörder auf Facebook veröffentlicht. Auf dem Foto sind neben dem Porträt des mutmaßlichen Schützen Sefin N. die Köpfe von acht weiteren Personen abgebildet, die Ghazi H. für den Tod seiner Tochter verantwortlich macht.

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