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Aus der Stadt „LeineHertz“-Chef weist Vorwürfe zurück
Hannover Aus der Stadt „LeineHertz“-Chef weist Vorwürfe zurück
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21:00 24.03.2011
"LeineHertz"-Chef Markus Meyer (2.v.li.) weist Vorwürfe der Umfragenbeeinflussung zurück. Quelle: Rainer Surrey
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Nachdem der runde Tisch zwischen den Betreibern des BürgerfunksLeineHertz“ und Kritikern geplatzt ist, gab die betreibende 106,5 Rundfunkgesellschaft am Donnerstag eine Erklärung ab. Darin unterstreichen die Gesellschafter den Anspruch, möglichst viele Bürger der Region Hannover mit Informationen zu versorgen. „Diesem Ziel ordnet der Sender die Musikfarbe bewusst unter“, heißt es. Die Verantwortlichen seien überzeugt, dass das geänderte Programm mehr Menschen motiviert, den Sender zu nutzen.

Den Vorwurf, eine Hörerumfrage beeinflusst zu haben, wiesen die Senderbetreiber scharf zurück. Die Identität der Befragten sei aus Datenschutzgründen geheim gehalten worden. Auch sinkende Online-Hörerzahlen verzeichnet Senderchef Markus Mayer nicht. „Die Auswertung der Zahlen unserer Livestreams zeigen eine steigende Nutzerzahl“, sagte er. Im Herbst soll eine Reichweitenuntersuchung durch die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) Klarheit bringen. Mayer signalisierte am Donnerstag weiterhin Gesprächsbereitschaft mit den Kritikern.

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jan