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Aus der Stadt Leinewelle ist auf der Zielgeraden
Hannover Aus der Stadt Leinewelle ist auf der Zielgeraden
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00:17 15.11.2015
Von Conrad von Meding
Die geplante Leinewelle soll nach Willen der Initiatoren nun nicht am Landtag, sondern 200 Meter flussabwärts hinter der Brücke Schlossstraße entstehen.  Quelle: Michael Thomas
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Hannover

„Damit geht das Projekt auf die Zielgerade“, lobte Grünen-Baupolitiker Michael Dette die Leinewelle. „Geringerer Aufwand, bessere Publikumswirkung – der Vorschlag gefällt mir“, kommentierte SPD-Kollege Ewald Nagel die Pläne.  Bei der Anlage soll eine Hydraulik die Wellenhöhe und -breite flexibel dem Wasserstand anpassen. Bei Nichtbenutzung kann sie komplett auf den Grund des Flusses abgesenkt werden.

Neuer Standort für den geplanten Surfspot in Hannover: Die Leinewelle zieht 200 Meter in Richtung Flohmarkt. Das gaben die Initiatoren des Projekts Leinewelle und die Stadt am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bekannt.

Die Initiatoren hatten die Pläne am Dienstag gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Schostok und Stadtbaurat Uwe Bodemann präsentiert. Der Standort befindet sich jetzt am engsten Punkt des Innenstadtflusses, wo die Strömung am stärksten ist. Zusätzlich ist er wegen des neu angelegten Wasserzugangs in der Flussmauer am Flohmarktparkplatz besser erreichbar.

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HAZ-Leser fragten am Mittwoch, ob das Wellenreiten zwischen den hohen Steinwänden nicht gefährlich sei und wer etwa bei Kopfverletzungen hafte. Heybey sagte, dass die Stelle nicht gefährlicher sei als andere Flusssurfstellen, etwa am Eisbach in München mit seiner Betonkante. Im übrigen werde der Zugang über eine Vereinsmitgliedschaft geregelt, es gälten die gleichen Haftungen wie bei anderen Sportstätten.

Auch bei der Ratsopposition kam der Vorschlag gut an. Felix Blaschzyk (CDU) sprach von einem „großartigen Projekt für die Altstadt“, endlich ziehe „die Verwaltung mit den Initiatoren an einem Strang“. Oliver Förste (Linke) forderte noch mehr Unterstützung der Stadt, etwa durch eine Bürgschaft.     

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