Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Leuchtender Protest vor der Marktkirche
Hannover Aus der Stadt Leuchtender Protest vor der Marktkirche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 11.11.2014
Von Andreas Schinkel
Greenpeace-Protest: Lamiponkette vor der Marktkirche
Greenpeace-Protest: Lamiponkette vor der Marktkirche Quelle: Behrens
Anzeige
Hannover

Zum Licht, zur Sonne – mit einer Installation vor der Marktkirche haben am Sonnabend 120 Aktivisten und Anhänger der Umweltorganisation Greenpeace für ein Abschalten von Kohlekraftwerken geworben. Die Aktion fand in 36 Städten Deutschlands gleichzeitig statt. „Wir sollten Überkapazitäten abbauen und die schmutzigsten Kraftwerke vom Netz nehmen“, sagte der hannoversche Greenpeace-Sprecher David Petersen. Auch sei das Kohlekraftwerk in Mehrum ein Kandidat fürs Abschalten. „Uns ist klar, dass Stadtwerke und Politik das nicht wollen, weil sie Einnahmeverluste befürchten“, sagt Petersen.

Weg von der Kohlekraft, hin zu erneuerbaren Energien - dieser Forderung hat die Umweltorganisation Greenpeace am Sonnabend vor der Marktkirche mit Lichterketten und Lampions Nachdruck verliehen.

Die Umweltschützer hatten auf dem Marktplatz aus Lichtbändern das chemische Zeichen für das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) geformt. Ein paar Schritte entfernt symbolisierten mehrere gekreuzte Lichterketten die Sonne. Die Aktivisten stellten sich wie zu einem Laternenumzug auf und verbanden die beiden Zeichen – Marschrichtung: Sonne.

Greenpeace will den Ausstieg aus der Kohlekraft zum Dauerthema machen. Zwar sei der Protest noch nicht so stark wie bis vor Kurzem der Widerstand gegen Atomenergie, sagt Petersen, aber eine solche Dynamik sei das Ziel.

Simon Benne 08.11.2014
Andreas Schinkel 11.11.2014
08.11.2014