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Aus der Stadt Linie 10 fährt voraussichtlich wieder im Tunnel
Hannover Aus der Stadt Linie 10 fährt voraussichtlich wieder im Tunnel
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00:18 17.12.2017
In der Kurt-Schumacher-Straße ballt sich an den Adventswochenenden der Verkehr.
In der Kurt-Schumacher-Straße ballt sich an den Adventswochenenden der Verkehr. Quelle: Rainer-Droese
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Hannover

 Üstra, Infra, City-Gemeinschaft, Stadt und Polizei richten sich für Sonnabend erneut auf einen großen Andrang in der hannoverschen Innenstadt ein. Deshalb ist es wahrscheinlich, dass die Linie 10 auf der D-Linie – wie am vergangenen Wochenende – durch den Tunnel und nicht oberirdisch über die Kurt-Schumacher-Straße fährt. Die Linie 17 würde dann nur zwischen den Stationen Wallen­steinstraße und Glocksee pendeln und die City nicht mehr ansteuern. Dies könne eintreten, wenn sich so viele Autos stauen, dass für die Stadtbahnen erhebliche Verspätungen entstünden, heißt es in einer Pressemitteilung von Üstra und Infra.

Zwei Wochen vor Weihnachten stauen sich in der Innenstadt die Autos. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens müssen die Stadtbahnen der Linie 10 auf die Tunnelstrecke ausweichen. Die Linie 17 fährt nicht alle Haltestellen an.

„Das ist ein ganz normaler Vorgang, der auch vorher schon bekannt war“, sagte Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Er schloss nicht aus, dass auch in der kommenden Woche zeitweise die Linie 10 durch den Tunnel geschickt wird. Denn die Kaufleute erwarten auch in den Tagen nach dem Wochenende einen Ansturm auf die Geschäfte. 

„Das wird eine sehr, sehr starke Woche“, sagte der Chef der City-Gemeinschaft. Martin Prenzler. Denn viele Hannoveraner hätten noch nicht realisiert, dass sie nicht mehr allzu viel Zeit zum Einkaufen der Weihnachtsgeschenke hätten. Deshalb rechnet er auch für den Sonnabend vor Heiligabend mit einer sehr vollen Innenstadt. 

Politiker fordern eine Lösung für die D-Linie.

In den vergangenen Tagen habe es zahlreiche Beratungen gegeben, damit sich die schwierige Verkehrssituation vom vergangenen Wochenende nicht wiederholt, berichtete Prenzler. Alle Beteiligten seien sensibilisiert, betonte er. Beispielsweise überlegten die Betreiber der Parkhäuser im Bereich der Kurt-Schumacher-Straße, Mitarbeiter an die Schranken zu stellen, damit diese sich nicht immer nach jedem Auto schließen. Wenn die Autos schneller in die Parkhäuser kämen, baue sich auf den Zufahrtsstraßen nicht so ein langer Rückstau auf, wie am vergangenen Wochenende. 

Von Mathias Klein