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Aus der Stadt Lob im Rathaus für Hannovers Winterdienst
Hannover Aus der Stadt Lob im Rathaus für Hannovers Winterdienst
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21:38 11.01.2010
Von der Politik gab es Lob für Hannovers Winterdienst.
Von der Politik gab es Lob für Hannovers Winterdienst. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Umweltdezernent Hans Mönninghoff hatte Mitarbeiter des zuständigen Räumbetriebs aha ins Rathaus gebeten, damit diese sich den Fragen der Kommunalpolitiker stellten und den Ablauf des salzarmen Winterdienstes erklärten – doch bis auf zwei Anmerkungen von FDP- und CDU-Vertretern gab es nur Lob.

Michael Dette (Grüne) und Manfred Müller (SPD) dankten aha-Mitarbeitern für ihren „tagelangen aufopfernden Einsatz“, der teilweise schon frühmorgens um 2 Uhr begonnen hatte. Oliver Förste (Die Linke) hob zwar hervor, dass er „als Radfahrer Probleme“ in diesem Winter gehabt habe, „aber dafür habe ich Verständnis“. Die in diesem Winter häufig geäußerte Kritik, dass Nebenstraßen zu spät geräumt wurden, kam gar nicht zur Sprache. Dafür monierte Gerd Sommerkamp (CDU), dass beim Räumen in seiner Nebenstraße der Schneepflug die frisch geräumten Gehwegabschnitte zugeschüttet habe. Und Jens Meyburg (FDP) sagte, dass die Straßensituation in Hannover „katastrophal“ sei – in Bremen und Hamburg habe deutlich weniger Schnee gelegen. Das allerdings gab Lacher, denn dort hat es kaum geschneit. Am Konzept des salzarmen Winterdienstes gab es keinerlei Kritik.

Bürgersteige sind Problem: SPD-Mann Müller sagte, Hannovers größtes Problem sei die geringe Disziplin der Bürger beim Räumen der Gehwege. „Alle müssen ermuntert werden, für freie Wege zu sorgen. Nur so kann denen, die Probleme bei Eis und Schnee haben, etwa das Erledigen von Einkäufen ermöglicht werden.“

Innenstadt wird am Dienstag geräumt: Ab 1 Uhr früh räumt aha am Dienstag die City-Plätze wie etwa den Kröpcke sowie Parkplätze, die tagsüber meist von Autos blockiert sind und dann nicht vom Schnee befreit werden können.

Von Conrad von Meding

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