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Aus der Stadt Maschpark: Warum stürzte der Ast auf den 31-Jährigen?
Hannover Aus der Stadt Maschpark: Warum stürzte der Ast auf den 31-Jährigen?
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18:48 08.08.2017
Von Tobias Morchner
Quelle: Elsner/Archiv
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Hannover

Vier Tage nach dem Tod eines 31-Jährigen, der im Maschpark von einem herunterfallenden Ast einer Kastanie erschlagen worden war, hat der von der Staatsanwaltschaft Hannover beauftragte Gutachter seine Arbeit aufgenommen. "Er war heute vor Ort und hat diverse Proben von dem Ast genommen", sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge der HAZ. Mit einem Ergebnis oder einem Gutachten sei erst in etwa fünf Wochen zu rechnen, so Klinge weiter.

Ein Mann ist am am Rande des Maschseefets von einem herabstürzenden Ast getroffen worden. Er erlitt dabei schwere Verletzungen, zwei Tage später starb er in einem Krankenhaus.

Durch die Probenentnahme ist es nicht mehr notwendig, den rund zwölf Meter langen Ast, der einen Durchmesser von 40 Zentimetern hat, aus dem Maschpark abzutransportieren. Dazu wäre nämlich ein großer Lastwagen notwendig gewesen.

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Bereich im Maschpark noch nicht freigegeben

Wann der Teil des Parks, in dem das Unglück passiert war, wieder frei gegeben wird, ist noch unklar. Ersten Ermittlungen zufolge, war der Ast der Kastanie von innen verfault und deshalb herab gestürzt. Von außen sei die Stelle nicht sichtbar gewesen, hatte Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne) in der Sitzung des Umweltausschusses am Montag mitgeteilt. Der 31-Jährige war am Freitag mit einem Begleiter auf dem Heimweg vom Maschseefest gewesen, als das Unglück geschah.

Unfallstelle am Maschpark, an der ein 31-Jähriger von einem herabfallenden Ast erschlagen wurde.

Der Mann aus Springe erlag am Sonntag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.