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Aus der Stadt Schulz kämpft am Kröpcke um Wählerstimmen
Hannover Aus der Stadt Schulz kämpft am Kröpcke um Wählerstimmen
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00:18 24.09.2017
Von Gunnar Menkens
Wahlkampf in Hannover: Martin Schulz spricht am Kröpcke. Quelle: Rainer Droese
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Hannover

Immer wieder von Beifall unterbrochen, zählte Schulz die Leistungen der SPD innerhalb der Großen Koalition auf. Mindestlohn, Ehe für alle, abschlagsfreie Rente mit 63. "Das musste durchgekämpft werden", rief der Kandidat. Die Kanzlerin verspottete er als Frau die nachplappert, was gerade angesagt ist. Wenn die SPD verspreche, sie sorge für permanenten Sonnenschein auf dem Kröpcke, dann komme Merkel und sage, das habe der Wetterbedingungenausschuss der CDU schon vor zwei Tagen beschlossen.

Endspurt im Wahlkampf. SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz spricht in Hannover am Kröpcke.

Schulz zählte einige Positionen auf, in denen sich die SPD deutlich von der Union unterscheide. Solidarrente. Bürgerversicherung gegen eine "Zwei-Klassen-Medizin". Rente mit 67 bei stabilen Beiträgen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und Ausbau tarifgebundener Arbeitsplätze. Für eine schärfere Mietpreisbremse. Als Bundeskanzler wolle er sich dafür einsetzen, dass mehr in Pflege und Bildung investiert werde und eine Million zusätzlicher gebührenfreier Kitaplätze schaffen.

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Unterschiede, die für Schulz einen guten Grund darstellen, am Sonntag zur Wahl zu gehen. "Die CDU ruht sich auf ihren Lorbeeren aus, die in der Regel andere erarbeitet haben. Die SPD hat einen Plan für die Zukunft."

Tobias Morchner 21.09.2017