Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Es gibt doch Maschsee-Weihnachtskarpfen
Hannover Aus der Stadt Es gibt doch Maschsee-Weihnachtskarpfen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 17.12.2016
Von Conrad von Meding
Seit Jahren ist der Maschsee nicht mehr abgefischt worden (hier ein Archivbild von 2013), jetzt soll es wieder frischen Fisch zum Fest geben.
Seit Jahren ist der Maschsee nicht mehr abgefischt worden (hier ein Archivbild von 2013), jetzt soll es wieder frischen Fisch zum Fest geben. Quelle: Michael Thomas
Anzeige
Hannover

Die jüngsten Netzzüge im See haben nun offenbar doch eine erfreuliche Menge an Karpfen in der gewünschten Küchengröße von 2,5 bis 3,5 Kilogramm angezeigt. Das hat der neue Maschsee-Pächter Marco Neumann am Mittwoch mitgeteilt. Deshalb öffnet er am Heiligabend, 24. Dezember, von 9.30 bis 13.30 Uhr am Üstra-Fahrhäus im Karl-Thiele-Weg einen Verkaufsstand. „Um guten Willen zu zeigen“, wie er in einer Mitteilung schreibt.

Der Vertrag mit der Stadt gestattet Karpfenverkäufe zum Fest - und andere Interessenten für die Maschsee-Pacht hatten das auch als Verpflichtung angeboten. Vor einigen Wochen hatte Neumann gegenüber der HAZ erklärt, es sei zu wenig verkäuflicher Fisch im See, sodass es erst 2017 wieder Weihnachtskarpfen aus dem Maschsee gebe. Das hatte Kritik ausgelöst.

So entwickelte sich die Fischerei am Maschsee.

Garantierten Fisch gibt es in diesem Jahr aber nur gegen Vorbestellung unter Telefon (01 71) 1 25 42 59 oder fischzucht-neumann@web.de bis 20. Dezember. 

Der Karpfen kostet ausgenommen 9,20 Euro pro Kilo, halbiert/geviertelt 9,40 Euro. Es gibt zu unterschiedlichen Preisen auch andere Maschsee-Fische: Schleie (12,50 Euro ausgenommen), Hecht (ausgenommen 17,50 Euro, als Filet 25,90 Euro) und Zander (das Zanderfilet kostet 32,90 Euro pro Kilo) und zudem anderen Fisch aus seiner Zucht, etwa Forelle, Lachsforelle und Saibling.

Das Fährhaus am Karl-Thiele-Weg befindet sich etwa auf Seemitte. Mit dem Rad oder zu Fuß kann man es bequem erreichen. Mit dem Auto fährt man am besten über den Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg an, an dem Jugendherberge und Bundesleistungszentrum liegen. Wer allerdings bis zum Fahrhaus fahren will, muss die enge Brücke überqueren und danach Rücksicht auf dem Radweg üben. Am besten geht man das letzte Stück zu Fuß.

Michael Zgoll 14.12.2016
Andreas Schinkel 14.12.2016
Andreas Schinkel 14.12.2016