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Aus der Stadt Seeparty ohne Temple Bar
Hannover Aus der Stadt Seeparty ohne Temple Bar
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12:30 18.01.2014
Von Sonja Fröhlich
Foto: Die Temple Bar auf dem alljährlichen Maschseefest war immer gut besucht.
Die Temple Bar auf dem alljährlichen Maschseefest war immer gut besucht. Quelle: Rainer Dröse
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Hannover

„Wir haben uns nicht mehr beworben“, bestätigt Temple-Bar-Macher Enzo Fumiento. Die Bar sei „super gelaufen“, aber der Betrieb habe eine „Höllenarbeit“ gemacht, begründet Fumiento die Entscheidung. Der Gründer der Temple Bar, Jogi Aldag, ist vor drei Jahren gestorben. Auch das sei ein Grund gewesen, nicht mehr in die nächste Runde zu gehen.

Bei der Hannover Veranstaltungs GmbH, die das Maschseefest (30. Juli bis 17. August) für die Stadt organisiert, ist bisher keine Bewerbung für den Südanleger eingegangen. Laut Geschäftsführer Hans Nolte soll die Position nun noch ein weiteres Mal ausgeschrieben werden. Die dreijährigen Verträge der Gastronomen für das Maschseefest waren im vergangenen Jahr ausgelaufen.

Ansonsten gibt es mehr Bewerber als Platz: Auf die neuerliche Ausschreibung für die kommenden drei Jahre haben sich Nolte zufolge 42 Bewerber gemeldet – insgesamt sind 26 Flächen zu vergeben. In dieser Woche habe die Vergabekommission die Eingänge gesichtet und nach einem Punktesystem bewertet.

Gestern seien den Bewerbern die Zu- beziehungsweise Absagen per Post geschickt worden – mit Ausnahme der Bewerber für die „Foodmeile“, die ihre Antwort erst bis zum 28. Februar erhalten. Insgesamt habe man „die Vielfalt und Kreativität der Bewerbungen äußerst positiv zur Kenntnis genommen“, sagt Nolte und sichert zu: „Das Gremium hat vielversprechende Konzepte ausgewählt.“ Allerdings sind die Verträge damit noch nicht unter Dach und Fach. Zunächst sollen die positiv beschiedenen Bewerber noch einmal im Gespräch ihre Ideen erläutern.

Gastronom Enzo Fumiento konzentriert sich derweil auf Schützen- und Lister-Meilen-Fest sowie den Weihnachtsmarkt. „Wer an den Südanleger zieht, wird Erfolg haben – wenn er es so macht wie wir“, ermutigt er seine Nachfolger.

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