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Aus der Stadt Masern-Alarm bei Mario Barth
Hannover Aus der Stadt Masern-Alarm bei Mario Barth
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15:48 21.03.2014
Mario Barth brachte am 14. März Tausende Menschen in der TUI Arena zum Lachen. Doch sie könnten sich mit Masern angesteckt haben. Quelle: Petrow
Hannover

Wie das Gesundheitsamt der Region Hannover mitteilte, besuchte der mit Masern infizierte Mann am 14. März die Show des Komikers Mario Barth in der TUI Arena. Inzwischen sei die Krankheit bei dem Mann auch ausgebrochen. Da sich Masern leicht übertragen, empfiehlt der Amtsarzt allen Besuchern der Veranstaltung, auf mögliche Krankheitssymptome zu achten. Das markantestes Kennzeichen von Masern seien bräunlich-rosafarbene Flecken auf der Haut.

„Wenn sich Besucherinnen und Besucher bei der Veranstaltung angesteckt haben sollten, dürften sich bei ihnen um den heutigen Tag erste Symptome zeigen“, erläuterte Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover. „Die Erkrankung verläuft in zwei Phasen: Sie beginnt mit Fieber, Bindehautentzündung, Schnupfen und trockenem Husten. Nach drei bis sieben Tagen bilden sich zuerst im Gesicht, meist hinter den Ohren, die charakteristischen, erhabenen Hautflecken.“

Allerdings besteht nicht allein wegen des Aufenthalts in der TUI Arena Ansteckungsgefahr. Masern übertragen sich nach Aussage des Arztes, wenn sich Menschen näher kommen. Übertragen werden die Krankheitserreger durch Tröpfchen, die beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen werden.

Gags am Fließband: Der Comedian Mario Barth lockte am 14. März Tausende Fans in der TUI-Arena.

Mit einem massenhaften Ausbruch der Krankheit rechnet der Amtsarzt indes nicht. Schließlich seien seit den 70er Jahren die meisten Kinder geimpft worden. Allerdings sollten alle Bürger ihren Impfschutz überprüfen, so die Region. Er tritt vollständig erst nach zwei Impfungen ein. Das Gesundheitsamt warnt davor, die Krankheit zu unterschätzen. Masern könnten bei einem komplizierten Verlauf sogar zum Tod führen.

Wer die genannten Krankheitszeichen an sich bemerkt, solle umgehend einen Arzt aufsuchen oder sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden, empfielt die Region Hannover. Bürger der Region erreichen den Fachbereich Gesundheit unter Telefon: (0511) 616-42250.

rah

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