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Aus der Stadt „Voll der Frauenmagnet“
Hannover Aus der Stadt „Voll der Frauenmagnet“
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00:52 19.10.2013
Foto: Ein Star ohne Allüren: Schauspieler Matthias Schweighöfer bei der Premiere seines Films „Frau Ella“ in Hannover.
Ein Star ohne Allüren: Schauspieler Matthias Schweighöfer bei der Premiere seines Films „Frau Ella“ in Hannover. Quelle: Dröse
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Hannover

Wo er auftaucht, gibt es Geschrei: Matthias Schweighöfer hat am Freitag seinen neuen Film „Frau Ella“ im Cinemaxx vorgestellt. Begeistert begrüßten 1000 zumeist weibliche Fans ihren Schwarm, der auch mit 33 keinen Tag älter als 20 aussieht. Anna Wildhagen hatte auf der sozialen Plattform Facebook von Schweighöfers Kommen erfahren und diesem Tag entgegengefiebert. Die 17-Jährige ist mit fünf Freundinnen aus Wunstorf angereist, um dem Schauspieler einmal persönlich zu begegnen. Was sie an dem Darsteller so besonders findet? „Er kommt so natürlich rüber, nicht so aufgesetzt wie manch anderer“, erklärt Anna. Freundin Karina Koch bringt es auf den Punkt: „Er ist einfach voll der Frauenmagnet.“ Sie haben zweieinhalb Stunden an den eigens aufgestellten Barrieren ausgeharrt, um einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern – und damit die Chance auf ein Foto mit ihrem Idol.

Als Schweighöfer mit einer Dreiviertelstunde Verspätung ankommt, entschuldigt er sich erst einmal bei den Fans. „Sorry, dass ihr warten musstet. Wir standen leider im Stau.“ Der Mann aus Mecklenburg-Vorpommern ist ein Star zum Anfassen. Er läuft hin und her, verteilt Unterschriften und macht Fotos von sich und den Mädchen mit deren Handykameras. Obwohl er gleich nach Hamburg weiterfahren muss, geht er die Reihen ab, bis der Andrang nachlässt und die Mädchen strahlend ihre Bilder vergleichen.

In Hannover sei der Empfang „so verrückt wie nirgends“, sagt der smarte Schweighöfer. Und prompt setzen zwei Fans im voll besetzten Kinosaal noch einen drauf. Vor versammeltem Publikum überreicht eine Schweighöfer einen Liebesbrief. Ein anderes Mädchen wirft ihm eine Postkarte mit ihrer Telefonnummer zu. Gelassen scherzt der Blondschopf über das Mikrofon mit der Verehrerin. „Wie alt bist du, Antonia?“ „Dreizehn!“ ruft die aufgeregte Schülerin zurück. „Weißt du, wie alt ick bin? Ick bin 32. Ich könnte dein Vater sein. Aber ich seh’ sehr jung aus. Deswegen nimmt man mich in meinem privaten Bekanntenkreis auch nicht ernst.“ Selbstironisch und humorvoll kann er – damit hat der Frauenschwarm mit dem spitzbübische Lächeln die Verehrerinnen auf seiner Seite.

Matthias Schweighöfer hat am Freitag seinen Film „Frau Ella“ im Cinemaxx vorgestellt – und wurde dabei von 1000 zumeist weiblichen Fans begrüßt.

„Fast säßen wir jetzt nicht hier“, erzählt er in einem Gespräch im Anschluss. Bei den Dreharbeiten zu „Frau Ella“ in Frankreich, seien Schweighöfer und der ebenfalls anwesende Regisseur Markus Goller beinahe überfahren worden. Trotz Absperrungen habe ein Raser sich auf das Set verirrt und sei um ein Haar mit Tempo 120 in die drehende Mannschaft gefahren, erzählt Goller.

Das Duo Schweighöfer/Goller hat schon 2010 mit dem Streifen „Friendship!“ einen Kinohit gelandet. Das komödiantische Roadmovie mit Tiefgang hat 1,8 Millionen Besucher in die Kinos und gelockt und ist damals der erfolgreichste deutsche Film des Jahres gewesen. In „Frau Ella“ soll es wieder Lacher geben, aber auch einen ernsten Unterton. „Heutzutage finden alte Menschen in der Gesellschaft gar nicht mehr statt“, konstatiert der 33-Jährige Schweighöfer. „Der Film soll Junge und Alte näher zusammenrücken“, fasst Regisseur Goller die Motivation zu dem Kinofilm zusammen.

Diejenigen, die Schweighöfer am Freitag verpasst haben, erhalten schon bald eine neue Gelegenheit, ihn zu treffen. Im Februar kommt er wieder, um den Film „Vaterfreuden“ vorzustellen.

Von Amelia Wischnewski

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Im Film „Frau Ella“ suchen Matthias Schweighöfer und August Diehl mit einer alten Dame alias Ruth-Maria Kubitschek nach deren Jugendliebe in Frankreich. Das romantische Roadmovie ist prallvoll mit Humor und Lebenslust. Der Film läuft seit dem 17. Oktober im Kino.
 

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