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Aus der Stadt Mehr als 80 Experten informieren über Krebs
Hannover Aus der Stadt Mehr als 80 Experten informieren über Krebs
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09:00 25.02.2015
Von Veronika Thomas
Rund 48.000 Menschen in Niedersachsen erkranken jährlich neu an Krebs. Quelle: dpa
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Hannover

Rund 48 000 Menschen in Niedersachsen erkranken jährlich neu an Krebs. Häufigste Krebserkrankung bei Frauen ist Brustkrebs, bei den Männern ist es Prostatakrebs, gefolgt von Darm- und Lungenkrebs. Eine Krebserkrankung wirft immer viele Fragen auf, nicht nur in Bezug auf die richtige Therapie. Antworten und geballte Informationen dazu liefert der 7. Krebsinformationstag am Sonnabend, 28. Februar, von 10 bis 17 Uhr, im Hotel Wienecke XI, Hildesheimer Straße 380. Die Veranstalter erwarten mehr als 1500 Besucher.

Die Niedersächsische Krebsgesellschaft, das Tumorzentrum der Medizinischen Hochschule Hannover, das Krebsberatungszentrum der Caritas und der onkologische Arbeitskreis Hannover haben gemeinsam mit dem Verlag der Patientenzeitschrift „Krebsmagazin“ ein hochkarätiges Programm erarbeitet, das Vorträge, Themenforen sowie persönliche Einzelgespräche mit Experten bietet. Neu in diesem Jahr sind Berichte von Betroffenen. In dem Videotagebuch „Ich will doch leben, oder?“ hat beispielsweise die Schauspielerin Kathrin Spielvogel den langen Weg ihres Heilungsprozesses dokumentiert. Außerdem ist in jedem Themenblock ein Psychoonkologe vertreten.

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Mehr als 80 namhafte Experten vor allem aus den hannoverschen Kliniken und Krebszentren sind an diesem Tag ehrenamtlich im Einsatz, darunter Prof. Arnold Ganser (MHH) und Prof. Bernd Schönhofer (Klinikum Siloah). Erfahrene Vertreter zahlreicher Selbsthilfeorganisationen stehen ebenfalls für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Die Entstehung von Krebs, Möglichkeiten der Früherkennung, operative, medikamentöse und Strahlentherapie, Sport, Ernährung und die psychische Unterstützung stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Neben etablierten sowie ganzheitlichen Therapien erfahren Besucher auch das Neueste aus der Krebsforschung. Darüber hinaus gibt es Informationen, was Betroffene selbst zur Unterstützung der Krebsbehandlung beitragen können.

Das komplette Programm der Veranstaltung kann unter krebs informationstag.de heruntergeladen werden oder ist unter (0 52 62) 6 96 99 55 telefonisch abrufbar. Um die Einzelgespräche koordinieren zu können, wird um eine telefonische Voranmeldung gebeten.

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