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Aus der Stadt Mode für Rad und Restaurant
Hannover Aus der Stadt Mode für Rad und Restaurant
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19:07 08.06.2012
Von Heike Schmidt
Sara Grosse (25) zeigt ihren Entwurf einer Wind- und Regenjacke. Quelle: Alexander Körner
Hannover

Manche Professorinnen sind praktisch veranlagt: Prof. Tuula Salo ist eine begeisterte Radfahrerin. Daher war es auch keineswegs uneigennützig, als sie ihre Studenten aufforderte, doch einmal „schöne Fahrradmode“ zu entwerfen. „Für Frauen, die einfach nur zur Arbeit radeln und trotzdem wetterfest angezogen sein wollen, gibt es nichts Schönes“, erklärt die Dozentin, die an der Fachhochschule Hannover Modedesign lehrt. Zwölf Studenten haben nun ihre Ideen zur Velo-Mode vorgestellt.

Einen durchdachten Entwurf hat der Produktdesigner Joost Asche beigesteuert: „Der Träger soll im Alltag gut aussehen und nicht gleich als Radfahrer entblößt werden.“ Das ist ihm gelungen. Reflektierenden Stoff brachte er unter einem Netzstoff an. Er wird nur sichtbar, wenn Licht dagegen fällt. Zudem platzierte er ihn so, dass der ausgestreckte Arm beim Handzeichen zu einer Art Blinker wird. Wenn das Innenfutter herausgenommen wird und die Jacke an Volumen gewinnt, kann sie über Zugbänder wie an Rucksäcken wieder verengt werden. So wird verhindert, dass der Wind hindurch pfeifen kann.

Herausgekommen sind zudem Kleidungsstücke, mit denen man durchaus noch ein Restaurant betreten kann, wenn man vom Rad gestiegen ist. Ein Beispiel dafür ist das Kleid von Meryem Güldogdu, das unter einem Cape getragen wird. Die Rückseite ist Rot und aus dickerem Stoff, der den Rücken warm hält. Die Vorderseite ist Schwarz. Da das Kleid schlicht geschnitten ist, kann je nach Anlass und Gebrauch die Vorder- zur Rückseite werden. Auch der Mantel von Sara Grosse könnte Liebhaber finden: Der Schnitt ist figurbetont. Kellerfalten geben Bewegungsfreiheit. Sie springen beim Radfahren auf und lassen neongrünen Stoff sichtbar werden.

Wer glaubt, dass in Niedersachsen die teuersten Häuser in der Landeshauptstadt verkauft werden, der irrt. Im Bereich Harburg wurden für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus im letzten Jahr durchschnittlich 240.000 Euro bezahlt, in Hannover waren es nur 235.000 Euro.

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