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Aus der Stadt Mountainbiker sollen in den Wald
Hannover Aus der Stadt Mountainbiker sollen in den Wald
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13:31 17.10.2013
Von Bärbel Hilbig
Künftig mit eigenem Parcours? Mountainbike-Sportler vor der AWD-Arena. Quelle: Burkert
Hannover

Favorit der Verwaltung ist ein Standort in der Eilenriede. Doch genau das hatte der Eilenriedebeirat im Januar in einer Stellungnahme abgelehnt. Das in der städtischen Drucksache vorgesehene Gelände liegt am Rodelhügel in der Adolf-Ey-Straße in Waldhausen. Vergangenes Jahr haben wilde Mountainbikestrecken im Stadtwald zu Konflikten zwischen Sportlern und Forstverwaltung geführt. An drei verschiedenen Orten in der Eilenriede hatten die Mountainbiker Fahrbahnen angelegt und dabei den Wald und die mittelalterliche Landwehr beschädigt. Die Ratspolitik hat deshalb die Verwaltung beauftragt, gemeinsam mit den jugendlichen Mountainbikern eine Lösung zu suchen. In mehreren Gesprächsrunden mit jugendlichen und erwachsenen Radsportlern ist das jetzt vorbereitet worden.

Die Mountainbiker bevorzugen den Rodelhügel in Waldhausen, den sie in der Vergangenheit schon genutzt haben, weil er zentral und im Wald liegt. Die Verwaltung könnte sich auch den Ausbau einer zweiten Strecke im Lindener Volkspark bis zum Jahr 2014 oder 2015 vorstellen. Vier weitere Gelände sollen als Flächenreserve für spätere Parcours vorgehalten werden: eine Grünfläche westlich der Bezirkssportanlage Mühlenberg, ein Teil des Stadtteilparks Bemerode, eine Stelle unter und neben der Hochstraße Göttinger Straße in Linden-Süd und ein Rodelhügel am der Empelder Straße in Badenstedt.

Der Sportauschuss des Rates hat gestern eine Aussprache zu dem Thema vertagt, weil noch nicht alle Bezirksräte angehört sind. Wenn aber die Politiker irgendwann zustimmen, dann sollen die Mountainbiker an Planungs- und Bauworkshops teilnehmen. Die eingebundenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben sich bereits bereiterklärt, sich auch in Zukunft mit der Stadt um den Zustand der Strecke kümmern zu wollen.

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