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Aus der Stadt Flüchtlinge als Nachbarn für Studenten?
Hannover Aus der Stadt Flüchtlinge als Nachbarn für Studenten?
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07:07 06.02.2017
Von Bärbel Hilbig
Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Soll Hannover Studenten und Flüchtlinge in gemeinsamen Wohnanlagen unterbringen? Grüne und SPD im Bezirksrat Nord schlagen genau dies vor - allerdings erst für den Zeitpunkt, ab dem Hannovers Unterkünfte für Flüchtlinge absehbar nicht mehr ausgelastet seien. Und dies zeichne sich bisher nicht ab, betont SPD-Ratsherr Robert Nicholls.

„Wir wollen eine Diskussion anstoßen“, sagt die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Christine Deja (Grüne). Anders als einige Umlandkommunen, die leer stehende Unterkünfte aus wirtschaftlichen Gründen dem Studentenwerk angedient haben, geht es Deja ums Soziale. Die direkte Nachbarschaft mit Studenten könne die Integration der Flüchtlinge erleichtern, so die Hoffnung. In Lüneburg läuft ein ähnliches, zunächst befristetes Projekt bereits seit Semesterbeginn.

Die Kommunalpolitiker haben eine Flüchtlingsunterkunft, die am Karl-König-Platz in Hainholz in Nähe der Helmkestraße entsteht, ins Auge gefasst. Der Weg zur Leibniz-Uni ist kurz. Angesichts der Wohnungsnot unter Studenten befürwortet Hannovers Studentenwerkschef Eberhardt Hoffmann den Vorschlag. Allerdings will er Studenten nicht als Ersatz für professionelle Sozialarbeiter verstanden wissen. „Ehrenamtliches Engagement kann man nicht per Mietvertrag erzwingen.“

Das Wichtigste aus Hannover und der Region lesen Sie auch heute wieder in unserem HAZ-Morgenticker. Heute: Prozess um Sozialbetrug durch Sudanesen, am Schützenplatz beginnt eine einwöchige Baumfällaktion – und Tex solo gastiert am Abend im Pavillon.

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