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Aus der Stadt Nachtsichtgeräte für Hannovers Luftretter
Hannover Aus der Stadt Nachtsichtgeräte für Hannovers Luftretter
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16:39 15.12.2017
Hannovers Luftretter können mit den neuen Nachtsichtgeräten noch besser navigieren und Gefahren erkennen. Quelle: DRF Luftrettung
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Hannover

 Der in Hannover stationierte Rettungshubschrauber „Christoph Niedersachsen“ ist rund um die Uhr in Alarmbereitschaft. Um die Arbeit der Piloten in den dunklen Stunden zu erleichtern, sind die Luftretter nun mit Nachtsichtgeräten ausgestattet worden. „Die Brillen machen unsere Einsätze bei Dunkelheit noch sicherer“, sagt Andreas Schwind, Stationsleiter und Pilot in Hannover. Die Geräte verstärken das Restlicht der Umgebung und ermöglichen den Fliegern so „eine sehr detaillierte Erkundung des Landeplatzes und möglicher Hindernisse“. Zudem können Wetterlagen wie tiefe Wolken oder starke Regenfälle frühzeitig erkannt und ihnen ausgewichen werden.

Der Eurocopter EC 145 der DRF Luftrettung ist am Flughafen Langenhagen stationiert und absolvierte im vergangenen Jahr 813 Einsätze. Der Helikopter bringt Notärzte zu Notfalleinsätzen und transportiert Intensivpatienten zwischen Kliniken. Er ist Niedersachsens einziger Intensivtransporthubschrauber, nachts sind zwei Piloten im Einsatz. Seit Herbst wurde die Besatzung in der Benutzung der neuen Nachtsichtbrillen geschult, von nun an sind sie fester Bestandteil bei Nachteinsätzen. Die Geräte sind eine Ergänzung zu den bereits genutzten Bordinstrumenten, Hochleistungsscheinwerfern, Navigationssystemen und speziellen Hinterniskarten.

Von Peer Hellerling

18.12.2017
15.12.2017