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Aus der Stadt Neonazis demonstrieren in der City
Hannover Aus der Stadt Neonazis demonstrieren in der City
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23:03 14.03.2013
Von Tobias Morchner
Rund 500 Menschen fanden sich am frühen Abend in der Fußgängerzone ein, um gegen die Rechtsradikalen zu demonstrieren. Quelle: von Ditfurth
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Hannover

Daniel S. war am Wochenende am Bahnhof der Ortschaft Kirchweyhe von mehreren Jugendlichen mit Migrationshintergrund angegriffen und ins Koma geprügelt worden. In der Nacht zu Donnerstag erlag der gelernte Lackierer seinen lebensgefährlichen Verletzungen.

Die Protestaktion der Neonazis wurde nach HAZ-Informationen von Benjamin K. angemeldet. Er war Mitglied der seit dem vergangenen Jahr verbotenen rechtsradikalen Gruppierung „Besseres Hannover“. Politiker aus Reihen der Grünen und der SPD stellten in aller Eile eine Gegenkundgebung auf die Beine.

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Am Donnerstagabend haben etwa 50 Neonazis aus ganz Norddeutschland gegen den gewaltsamen Tod eines 25-Jährigen demonstriert, der in eine Schlägerei geraten war. Den 50 Rechtsextremen standen mehr als 500 Gegendemonstranten gegenüber, die sich in der City versammelten.

Rund 500 Menschen fanden sich am frühen Abend in der Fußgängerzone ein, um gegen die Rechtsradikalen zu demonstrieren. In Absprache mit der Polizei verlegten die Rechtsextremen ihre Kundgebung zum ZOB. Dort demonstrierten rund 50 Teilnehmer aus ganz Norddeutschland, aus sicherer Entfernung beobachtet von etwa 150 Gegendemonstranten. Im Verlauf der Veranstaltung gingen einige Neonazis Journalisten an, ansonsten blieb es friedlich. Gegen 20 Uhr löste sich die Demo auf.

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