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Aus der Stadt Netrada schafft 200 neue Arbeitsplätze in Hannover
Hannover Aus der Stadt Netrada schafft 200 neue Arbeitsplätze in Hannover
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08:59 30.08.2011
Von Mathias Klein
Stephan Weil (vorn) besucht die Firma Netrada. Links neben ihm Ingolf A. Böx, rechts Hans Mönninghoff, Peter Buse, Mirko Minnoch, Bernd Humke und Joachim Reinhard. Quelle: Martin Steiner
Hannover

Netrada betreibt für große Textilunternehmen wie C&A und esprit den Internethandel. „Unser Standort in Garbsen ist zu klein geworden“, berichtete Humke, daher habe man sich in der Landeshauptstadt nach einem neuen Standort für die Computerspezialisten umgesehen. „Wir wachsen rasant“, sagte Humke.

Der Oberbürgermeister und sein Stellvertreter freuten sich nicht nur über die Arbeitsplätze, sondern in diesem Zusammenhang auch über eine sanierte Straße. Denn der Vermieter des Gebäudes, Ingolf A. Böx, will noch in diesem Jahr gemeinsam mit anderen Anrainern die marode Zufahrtstraße zu dem Firmengelände in Schuss bringen, eine Stichstraße von der Wohlenbergstraße. Die Kosten dafür betragen nach einer ersten Schätzung bis zu 200.000 Euro.

Die anderen Standorte hat Netrada in Garbsen, Langenhagen und Lehrte, insgesamt beschäftigt das Unternehmen 2400 Mitarbeiter. Dort werden die über das Internet bestellten Waren verpackt und versandt. „Netrada ist ein gutes Beispiel für regionale Arbeitsteilung“, meinte Weil. Für den Logistikbereich sei wegen der in Autobahnnähe zur Verfügung stehenden Flächen das Umland besser geeignet, für Computerexperten dagegen die Landeshauptstadt.

Weil und Mönninghoff hatten als Gastgeschenk eine Flagge mit dem hannoverschen Stadtwappen mitgebracht, die sie dann auch gemeinsam hissen wollten. „Jetzt müssen wir nur noch schauen, dass sie richtigherum hängt“, sagte Mönninghoff zu seinem Chef. Der Oberbürgermeister überließ seinem Wirtschaftsdezernenten dann den größten Teil der Arbeit: „Ich habe den Eindruck, dass du das beherrschst“, sagte Weil.

Die Gewerkschaft ver.di kritisierte am Montag den Besuch von Weil und Mönninghoff. Denn das Unternehmen habe erst seit Juli einen gültigen Haustarifvertrag, und dieser liege zwei Euro unter dem in der Branche üblichen Stundenlohn, sagte ein ver.di-Sprecher.

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