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Aus der Stadt Neue Generation übernimmt
Hannover Aus der Stadt Neue Generation übernimmt
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06:09 19.05.2014
Von Conrad von Meding
Stabübergabe (v. li.): Fridwald Gehrke mit Cosima Kröger und Ulrich Gehrke am Café Kröpcke. Quelle: Felix Schledding
Hannover

Als das Bauwerk am traditionsreichen Standort des kriegszerstörten Café Kröpcke 1976 neu aufgebaut werden sollte, hat Notarsenior Arno Böx 20 hannoversche Gesellschafter für die Finanzierung zusammengesucht. Auch jetzt, fast 40 Jahre später, sind alle Anteile im Besitz der gleichen örtlichen Familien. Aber an diesem Wochenende hat ein Generationswechsel stattgefunden. Cosima Kröger, Enkelin des vor einigen Jahren verstorbenen Arno Böx, vertritt die Familie jetzt im Beirat der Eigentümergesellschaft. Und Ulrich Gehrke, Sohn des Gründungsmitglieds Fridwald Gehrke, übernimmt von seinem Vater den Vorsitz des Beirats. So hat es die Versammlung am Wochenende beschlossen.

„Die Gesellschafterfamilien standen bisher für Kontinuität - und so soll es auch weitergehen“, verspricht Ulrich Gehrke. Erst 2011/2012 hatte die Eigentümergemeinschaft rund drei Millionen Euro in die Immobilie investiert, um das Gebäude auf den neuesten Stand zu bringen.

Am Standort des heutigen Kröpcke-Cafés hatte Wilhelm Kröpcke ab 1878 zunächst als Kellner im Café Robby, später als Namensgeber und Betreiber im Café Kröpcke ausgeschenkt. Das Café erlangte dank Kröpckes Persönlichkeit schnell Berühmtheit, heute ist der gesamte Platz im Herzen der Stadt nach dem einstigen Kellner benannt. Nach der Kriegszerstörung war dort von Architekt Dieter Oesterlen ein Caféhaus errichtet worden, das in den siebziger Jahren aber dem etliche Stockwerke tiefen U-Bahn-Bau weichen musste. Für den Wiederaufbau eines Gastronomiebetriebs in der heutigen Form hatten die Geschäftspartner Böx und Gehrke angeblich zunächst Probleme, ausreichend Kapitalgeber zu finden. Dann aber sind offenkundig doch alle dabeigeblieben.

Das heutige Gebäude des Café Kröpcke war vor der Expo um das Enercity-Expo-Café ergänzt worden. Seit sich 2011 „Mövenpick“ dort verkleinert hat, ist „Jim Block“ als zweiter Gastrobetrieb hinzugekommen. Außerdem sind der 96-Fanshop, das Stichnoth-Trauringgeschäft, Kastner-Brillen und einige weitere Geschäfte dort ansässig. Nach der Millioneninvestition von 2012 seien derzeit keine größeren Umbauten geplant, sagt Ulrich Gehrke.

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