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Aus der Stadt Neues Chemielabor für Internationale Schule
Hannover Aus der Stadt Neues Chemielabor für Internationale Schule
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16:42 14.10.2014
Beim ersten Experiment im neuen Chemielabor: Isabella Wilkie, Marius Bilitewski, Zita Entrup und George Jauss (v. l.).
Beim ersten Experiment im neuen Chemielabor: Isabella Wilkie, Marius Bilitewski, Zita Entrup und George Jauss (v. l.). Quelle: Surrey
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Nicht immer kommt der Oberbürgermeister zu Besuch, wenn eine Schule einen neuen Chemieraum bekommt. Diesmal aber steht Stefan Schostok in der Internationalen Schule am Mikrofon und lobt ihr Engagement, die Weltgewandtheit von Lehrern und Schülern und das Geschick der Schule, mit Geldgebern umzugehen. Denn das neue Labor ist von BASF mit 60 000 Euro bezahlt worden. „Es gehört Mut dazu, an ein Großunternehmen heranzutreten und zu sagen: ‚Wir brauchen mehr als nur ein paar Reagenzgläser. Wir wollen ein gutes Konzept mit Leben erfüllen‘“, sagt der Oberbürgermeister. Schließlich sei Hannover im kulturellen Bereich wirklich gut, aber die Vermittlung naturwissenschaftlichen Wissens sei ausbaubar.

Mit ihrem Anliegen, eben diesen Bereich in einer sprachorientierten internationale Privatschule zu stärken, hat die Schule bei dem Chemieunternehmen offene Türen eingerannt. Xavier Susterac, Geschäftsführer von BASF in Hannover, umwirbt offensiv die Schüler im Klassenraum. Das Unternehmen BASF stehe den Absolventen der Schule offen – vielleicht zunächst für ein Praktikum. Die Katalysator-Herstellung auf dem hannoverschen Solvay-Gelände berge große Chancen. „Ich hoffe, dass man das Areal in ein paar Jahren ,BASF-Gelände‘ nennt“, sagt er.

In dem neuen Chemielabor können künftig bis zu 22 Schüler experimentieren. Chemielehrer Tony Albanese freute sich vor allem über die modernen Sicherheitsstandards. Den Kontakt zu BASF stellte der ehemalige Vorsitzende des Beirats der Schule her, Ian Graeme Wilkie. Internationale Kontakte sind eben ein Vorteil einer internationalen Schule.

Grundsätzlich haben alle Schulen in Niedersachsen die Möglichkeit, Kooperationen mit Organisationen oder Unternehmen im Rahmen ihrer Eigenverantwortlichkeit einzugehen, sagt Sebastian Schumacher, Sprecher des niedersächsischen Kultusministeriums. „Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen gehören seit Jahren in Niedersachsen zum Alltag vieler Schulen.“

rm

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