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Aus der Stadt Universität Hannover eröffnet neues Hochschulsportzentrum
Hannover Aus der Stadt Universität Hannover eröffnet neues Hochschulsportzentrum
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18:42 04.06.2013
Von Conrad von Meding
Vor der Tür gibt es außer der großen Sportanlage ein Tischtennisareal sowie Felder für Basketball und Beachvolleyball. Quelle: Petrow
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Hannover

Das Gebäude am Moritzwinkel zu Füßen des Schnellwegs Bremer Damm wurde ins Hochwassergebiet gebaut, und die Eingänge sind nur bis zur Höhe von einem Meter mit mobilen Dämmbalken zu verschließen. Kleiner Trost: Alle Haustechnik wurde im Obergeschoss eingebaut, und bis die Leine so hoch steigt, wird es wohl etwas dauern. Am Wochenende jedenfalls, davon hat sich Barke bei einer Radtour überzeugt, war trotz Hochwassers alles noch trocken.

Dank solcher Reden und ungewöhnlich sportiver Einlagen war es gestern eine fröhliche Eröffnungsfeier für den auch architektonisch ambitionierten Bau am Südrand des Georgengartens. Und die hat das Gebäude verdient. Immerhin beherbergt es jetzt Hannovers angeblich höchste Kletterwand (zwölf Meter), drei Sporthallen für Tanzen, Mehrzwecknutzung und Budo, von denen aber nur eine wirklich rollstuhlgerecht ist, was die zuständige Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic dezent rügte: „Ich finde eigentlich, dass das heute überall in neuen Hallen Standard sein sollte.“ Ein großer Fitnessbereich, eine Sauna und das gemütliche Café Moritzwinkel, in dem alte Lederdeckelturnkästen zu Tischen umfunktioniert sind, gehören ebenfalls zum Raumprogramm.

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Die Leibniz Universität Hannover hat ihr neues Hochschulsport-Zentrum eröffnet.

Der Erweiterungsbau wurde nötig, weil dem Hochschulsport Flächen an der MHH, in der Bismarckstraße, am Robert-Koch-Platz und in der Wunstorfer Straße weggenommen wurden. Es habe jetzt „flächenmäßig keinen Zuwachs“ gegeben, aber in der Qualität, sagte Barke: „Ich finde das alles total superschick.“ Und vielleicht gibt es in Kürze doch noch Zuwachs: Bürgermeister Bernd Strauch kündigte an, dass Gespräche über die Integration der benachbarten einstigen VfL-Flächen weit gediehen seien.

Für alle offen: Das Sportzentrum dient nicht nur dem eigenen Institut, sondern steht mit gut 770 Kursen über den Hochschulsport 38 000 Studierenden und Mitarbeitern sowie Ehemaligen aller hannoverschen Hochschulen offen. Die Nutzung ist allerdings zum Teil kostenpflichtig.

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