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Aus der Stadt Neues Modehaus am Ernst-August-Platz fast fertig
Hannover Aus der Stadt Neues Modehaus am Ernst-August-Platz fast fertig
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21:05 11.10.2011
Von Stefanie Kaune
Neuer Esprit im ehemaligen Volksfürsorge-Haus. Quelle: Peters
Hannover

Auch für die Filiale des spanischen Trendlabels Desigual, bisher noch nicht mit einem eigenen Geschäft in der Stadt vertreten, werde voraussichtlich in diesem Monat der Innenausbau abgeschlossen, sagt Frank Reitzig, Geschäftsführer des Unternehmens Comfort Hamburg, das auf die Vermittlung von Geschäftsimmobilien in Spitzenlagen deutscher Innenstädte spezialisiert ist.

Mit dem dritten vorgesehenen Großmieter aus der Modebranche sei man sich gerade handelseinig geworden, sagt Reitzig. Den Namen will er aber noch nicht verraten. Das noch unbekannte Unternehmen ist mit rund 1300 Quadratmetern Ladenfläche der größte Mieter in der Immobilie, die der Düsseldorfer Projektentwickler Centrum umbauen lässt, der auch dem Kröpcke-Center sein neues Gesicht gibt. Die Marke Desigual, die durch ihre auffällig gemusterte, bunte und oft mit Applikationen versehene Mode bekannt geworden ist, belegt nach Auskunft Reitzigs 1200 Quadratmeter im Erd- und Untergeschoss. „Interessant dürfte sein, dass die Geschäftsräume auch von der Niki-Promenade her zugänglich sind“, sagt der Immobilienexperte, der damit auf die jüngste Diskussion um eine mögliche schwindende Attraktivität der unterirdischen Passage anspielt.

Esprit mietet nach Angaben der zuständigen Berliner Presseagentur Meiré und Meiré knapp 900 Quadratmeter auf zwei Etagen im Erd- und Obergeschoss. Bis auf die jugendliche Marke edc seien in der neuen Filiale alle Label der Modekette inklusive Accessoires, Unterwäsche, Schuhen und Schmuck vertreten, sagt eine Sprecherin. Das Unternehmen verkauft seine Ware in Hannover außer in den Modeabteilungen der Kaufhäuser bisher in eigenen Geschäften in der Georgstraße, in der Ernst-August-Galerie sowie im Hauptbahnhof. In der Galerie gibt es zwei Läden, sie sind ebenso wie die Filiale im Bahnhof deutlich kleiner als die Niederlassung in der Georgstraße.

Hollister in der Ernst-August-Galerie?

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass das US-Label Hollister, das vor allem bei Käufern im Teenageralter Kultstatus hat, eine Filiale in Hannover eröffnet. Hinweise von Branchenkennern deuten darauf hin, dass die Firma mit der Seemöwe als Logo in die Räume im Obergeschoss der Ernst-August-Galerie einzieht, in denen bisher Intersport Mieter war. Eine Stellungnahme des Centermanagements gab es nicht. Doch der Sportartikelanbieter ist vor Kurzem eine Etage tiefer ins Erdgeschoss gezogen, seine früheren Räume neben Schuh Kay stehen leer. Und statt wie sonst üblich, ist dort an der Ladenfront keine Werbung für einen neuen Mieter angebracht, sondern der Hinweis, der gerade erst beendete Umbau des benachbarten Schuhgeschäfts gehe noch weiter. „Wir geben demnächst noch einen Teil unserer Fläche ab“, sagt eine Verkäuferin. Mehr wisse sie nicht.

Die Geheimniskrämerei würde zur Philosophie der Firma Hollister passen, die bisher acht Filialen in Deutschland betreibt. Sie verzichtet auf Werbekampagnen, Außenwerbung und Schaufensterdekoration. Die Verkaufsräume, die an Surfershops erinnern sollen, sind dunkel, mit Musik beschallt und markant parfümiert. Die Verkäufer heißen „Store-Models“ – und sollen auch so aussehen.

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