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Aus der Stadt Stadt steckt Millionen in Lindener Ihme-Ufer
Hannover Aus der Stadt Stadt steckt Millionen in Lindener Ihme-Ufer
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00:15 12.02.2015
Von Bernd Haase
Foto: Spazierengehen, Ausruhen, Picknicken, Sporttreiben, Natur genießen - alles, was man in einem Park so machen kann, soll bald in Linden-Süd an der ihme möglich sein. Quelle: Stadt Hannover
Hannover

Dem Umweltausschuss des Rates gefällt das Vorhaben; er befürwortete es am Montag wie zuvor schon der zuständige Stadtbezirksrat Linden-Limmer einstimmig. Rund 1,62 Millionen Euro will sich die Stadt die Umbauten auf 16.000 Quadratmeter Fläche kosten lassen. Für die Planungen gingen mehrere Jahre ins Land. Als das Klinikgelände verkauft und für Wohnbebauung freigegeben wurde, erhob sich die Forderung nach einem Nutzungskonzept für die umliegenden Grünflächen. Daran, das war erklärtes Ziel, durften sich Bürger intensiv beteiligen.

Herausgekommen ist, dass der künftige Park für Jung und Alt nutzbar sein und dass es Schwerpunkte im Bereich Spiel und Sport geben soll. Außerdem standen Barrierefreiheit - das Gelände fällt zwischen Straße und Flussufer bis zu fünf Meter ab - und Zugänge zum Wasser auf der Prioritätenliste.

„In den Erlebnisräumen Park wird der grüne Baum-Wiesen-Charakter erhalten und gefördert. Sie umschließen den Erlebnisraum Spiel und Sport“, schreiben die Planer. Unter letzterem firmieren das erste öffentliche Basketballfeld sowie der erste öffentliche sogenannte Pool für Inliner, Skater und Scooter in der Stadt. Auch zwei Fitnessparcours‘ befinden sich dort. Um für das Ensemble Platz zu schaffen, müssen 15 Bäume gefällt werden. Als Ersatz will die Stadt an anderer Stelle neue setzen.

Im Norden und Süden der Parkfläche können Besucher dirket an den Fluss gelangen und werden dort Sitzmöglichkeiten finden. Damit jeder von der Straße aus dorthin gelangen kann, führt eine 60 Meter lange Rampe von der Auestraße hinunter. Ein Plateau auf Höhe der Straße bietet Platz für Bänke sowie für eine mobile Toilette. „Durch eine Einhausung der Toilette wird die optische Situation deutlich verbessert“, verspricht die Stadt. Noch in der Überlegungsphase befindet sich ein sogenanntes begehbares Kunstprojekt. Es basiert darauf, Bodenplatten mit Einzelbuchstaben zu verlegen, die zusammen den Schriftzug „Stadtteilpark Linden-Süd“ bilden. Vom Straßenniveau aus wird man das lesen können und weiß dann ganz genau, wo man sich befindet.

Eine Zustimmung für die Planungen durch den Rat gilt nach dem eindeutigen Plazet des Umweltausschusses als sicher. Dann könnte im Frühjahr 2016 Baubeginn sein. Für die beiden anderen Bauabschnitte, die sich in weitgehend schmalen Streifen vor der ehemaligen Hautklinik entlang und dann weiter bis zur Benno-Ohnesorg-Brücke ziehen, gibt es noch keine konkreten Entwürfe.

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