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Aus der Stadt OB Schostok lädt 3000 Bürger nach Herrenhausen ein
Hannover Aus der Stadt OB Schostok lädt 3000 Bürger nach Herrenhausen ein
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00:16 11.01.2018
Ein Empfang für die Bürger: Oberbürgermeister Stefan Schostok in der Galerie Herrenhausen. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

 Für Oberbürgermeister Stefan Schostok ist Hannover, keine Frage, „die schönste Stadt der Welt“. Im Städtevergleich werde sie allerdings gern als „Perle unter den B-Städten“ oder als „heimlicher Champion“ bezeichnet, sagte er in seiner Rede in der Galerie Herrenhausen, wo sich rund 3000 Bürger beim Neujahrsempfang am Montagabend drängen.

Neuer Ort, altes Erfolgsmodell: Oberbürgermeister Stefan Schostok hat alle Bürger zum Neujahrsempfang der Stadt geladen. Dieses Mal in die Herrenhäuser Gärten. 

„Wir sehen uns nicht als Nabel der Welt und vergleichen uns nicht mit Paris, London und Berlin. Wir wissen um unsere Stärken, pflegen aber dennoch gern die Bescheidenheit, sie nicht gleich jedem auf die Nase zu binden.“ Man habe nichts dagegen, mit königlicher Vergangenheit, dem weltgrößten Messegelände, Europas größtem Stadtwald oder unvergesslichen Events wie der Expo 2000 zu überraschen.  Für Schostok liegt es es nahe, den Neujahrsempfang, den fünften seiner Art, nicht im Rathaus, sondern in den Herrenhäuser Gärten zu feiern. Schließlich wolle Hannover europäische Kulturhauptstadt werden.

Erfolgreiches Jahr für Hannover, schwieriges für die Welt

Schostok blickt in seiner Rede zurück auf ein „erfolgreiches Jahr 2017“: Hannover 96 wieder erstklassig, eine Welfenhochzeit gefeiert, als bester Busbahnhof Deutschlands ausgezeichnet, als nachhaltigste Großstadt geehrt, mit Forschern, die maßgeblich am Nachweis der Gravitationswellen beteiligt waren, was mit dem Nobelpreis belohnt wurde. Die Weltpolitik sei nicht gut gewesen, schränkt der Oberbürgermeister ein: Es gebe mehr Autokraten, mehr nationalistische Tendenzen. „Wir in Deutschland wissen, dass Demokratie und Weltoffenheit für Frieden und Wohlstand stehen, aber nicht umsonst zu bekommen sind. Es ist mehr denn je an der Zeit, sich genau dafür einzusetzen.“

Der Stadt gehe es gut, das sehe man an neuen Investitionen wie der Neugestaltung des Hohen Ufers: Die Bürger könnten die Leine wieder neu für sich entdecken. Überhaupt rät Schostok den Besuchern dazu, vieles zu entdecken. Das Angebot lädt dazu ein: In der Orangerie zeigen Artisten Auszüge aus dem GOP-Winterprogramm, in der Niki-de-Saint-Phalle-Grotte gibt es Taschenlampenführungen, im Sea Life kann man alles über den Regenwald und Meeresbewohner wie Seepferdchen lernen, im Berggarten Kakteen angucken, sich im Arne-Jacobsen-Foyer über die Ratspolitik informieren. So fordert die Fraktion von der satirischen Partei mit dem ihr eigenen Humor die Gäste zum Sitzen auf einem Stuhl auf : „Erlebe einen Moment mit deinen Steuergeldern, nimm Platz!“ 

Walking Acts und Wissenschaft als Kurzvortrag

Zwischendurch unterhalten Walking Acts, die man vom Kleinen Fest im Großen Garten kennt: ein Elefant auf dem Fahrrad, ein hanseatischer Bauchredner  und fantasievolle Stelzenfiguren, die im Dunkeln wie glühende Schmetterlinge funkeln. Im Vortragsraum des Schlosses werden wissenschaftliche Kurzvorträge über die neusten Entwicklungen beim Smartphone oder in der Biomedizin gehalten.

Drinnen wie draußen gibt es jede Menge zu entdecken, auch wenn es wie Ratsherr Adam Wolf (Piraten) auf den ersten Blick „ein wenig unübersichtlich“ wirkt, so findet doch jeder das für ihn Passende. „Zum Neujahrempfang muss man einfach kommen“, sagt Frank Post, Leiter der Grundschule Fuhsestraße. Und damit spricht er aus, was wohl die meisten zum Kommen bewegt hat. OB Schostok sagt zu den Besuchern: „Ich weiß nicht, ob Sie am Ende des Abends in Superlativen für Ihre Heimatstadt schwärmen. Mir würde es schon reichen, wenn es uns gelingt, Sie einen Moment zu überraschen.“ Das dürfte geglückt sein.

Von Saskia Döhner

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