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Aus der Stadt Oberbürgermeister Weil bekennt sich zum Sommerbiwak
Hannover Aus der Stadt Oberbürgermeister Weil bekennt sich zum Sommerbiwak
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07:24 19.05.2010
Von Frank Winternheimer
Oberbürgermeister Stephan Weil beim Gruppenfoto mit den Generalen auf dem Balkon des neuen Rathauses. Quelle: Daniel Marcus Kunzfeld

Oberbürgermeister Stephan Weil hat am Dienstag bei einem Empfang für hohe Generale des Heeres zur Truppe und ihrer Arbeit in Hannover bekannt. Unter den Gästen war außer dem Befehlshaber des Heeresführungskommandos, Generalleutnant Carl-Hubertus von Butler, auch Generalmajor Markus Kneip, Kommandeur der in Hannover ansässigen 1. Panzerdivision. Beide sind mit Divisionskommandeuren aus ganz Deutschland in Hannover zusammengekommen. In einer dreitägigen Tagung des Heeresführungskommandos beraten sie unter anderem über die Auswirkungen eines auf sechs Monate verkürzten Grundwehrdienstes.

„Wir sind uns bewusst, wie wichtig die Bundeswehr für Hannover ist“, sagte Oberbürgermeister Stephan Weil: „Ich weiß, welche wichtige und schwierige Aufgabe Sie zu erfüllen haben.“ Bekennende Worte fand Weil auch zur Patenschaft der Stadt mit der 1. Panzerdivision. Jährlich lädt der Divisionskommandeur in Kooperation mit der Stadt Tausende Soldaten zum Sommerbiwak in den Stadtpark ein. Bei Bundeswehrgegnern stößt das zwar auf heftige Kritik, Weil aber bekräftigte am Dienstag die Kooperation mit der Panzerdivision. „Wir sind mehr als ein ideeller Mitveranstalter des Sommerbiwaks“, versicherte Weil den Generalen.

Deren interne Kommandeurtagung soll heute enden. Dreimal im Jahr kommen die Divisionskommandeure unter hohem Sicherheitsaufwand zusammen, um über Aufgaben und Herausforderungen des Heeres zu beraten. „In Hannover geht es unter anderem um Überlegungen zu den Strukturen des Heeres“, sagte Oberstleutnant Thomas Poloczek, Presseoffizier der 1. Panzerdivision. Auch mit Fragen zum Einsatz in Afghanistan beschäftigten sich die Kommandeure.

Der Einsatz am Hindukusch wird für die 1. Panzerdivision im kommenden Jahr eine noch gewichtigere Rolle spielen als bisher. Die Division übernimmt 2011 die Führung der Auslandseinsätze. Ein Jahr lang soll von Hannover aus koordiniert werden, welche Soldaten wo und mit welcher Aufgabe im Ausland eingesetzt werden. Auch die Einsatznachbereitung wird dann von der 1. Panzerdivision organisiert. Während der mehrtägigen Seminare, an denen im Laufe des Jahres Tausende Soldaten teilnehmen werden, soll unter anderem erkannt werden, ob ein Soldat nach dem Einsatz unter einer posttraumatischer Belastungsstörung leidet.

vmd

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