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Aus der Stadt Opfer der Spritzen-Attacke geht es besser
Hannover Aus der Stadt Opfer der Spritzen-Attacke geht es besser
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10:55 06.09.2011
Von Vivien-Marie Drews
Die Ärzte wollen das Koma des Mannes beenden, der Opfer einer Spritzen-Attacke wurde.
Die Ärzte wollen das Koma des Mannes beenden, der Opfer einer Spritzen-Attacke wurde. Quelle: dpa
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Calenberger Neustadt

Nach einem plötzlichen Zusammenbruch hat sich der Zustand des 40-jährigen Mannes, der vor sieben Wochen in der Calenberger Neustadt mit einer Spritze attackiert wurde, offenbar stabilisiert. Wie eine Polizeisprecherin am Montag mitteilte, erwägen die Ärzte, den Mann in den kommenden Tagen aus dem künstlichen Koma zu wecken. Der IT-Fachmann und Mitarbeiter der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie war am 15. Juli Opfer einer ungewöhnlichen Attacke geworden. Ein unbekannter Täter stach ihm in der Fischerstraße eine Spritze in das Gesäß, die er zuvor an der Spitze eines Regenschirms befestigt hatte.

Dem Gewerkschaftsmitarbeiter ging es zunächst gut; als Vorsichtsmaßnahme ließ er sich jedoch gegen eine Infektion mit dem HI-Virus oder Hepatitis behandeln. In der vergangenen Woche brach der Mann nun plötzlich zusammen. Lebenswichtige Funktionen seines Körpers setzten aus, und die Ärzte sahen sich gezwungen, den Patienten in ein künstliches Koma zu versetzen. Warum sich der Zustand des Mannes so drastisch verschlechterte, ist weiterhin unklar. Möglicherweise verkraftete er ein Medikament nicht; Spezialisten von der Medizinischen Hochschule halten das aber für unwahrscheinlich. Die Ermittler der Kriminalpolizei suchen mit Hochdruck nach dem Täter.

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