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Aus der Stadt Orient-Exzess beim Opernball
Hannover Aus der Stadt Orient-Exzess beim Opernball
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10:35 08.11.2014
Von Rüdiger Meise
Foto: 
Tänzerin Marianne Besser posiert mit Kamel vor der Oper.

Tänzerin Marianne Besser posiert mit Kamel vor der Oper. Quelle: Petrow
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Hannover

Goldener Boden, orientalische Mosaike, Wüstenpanorama, Früchte, Gewürze und betörende Düfte: Für den Opernball verwandelt sich der altehrwürdige Lavesbau in einen arabischen Palast. Denn das Motto der beiden Opernballnächte im Februar ist „Tausendundeine Nacht“. Am Freitag stellte Produktionsleiterin Nicola Albrecht in Vertretung des erkrankten Intendanten Michael Klügl das Konzept vor. „Die Gäste erwartet ein nächtliches Fest der Sinne und eine Reise durch eine fantastische Welt, die einst die Wiege unserer Kultur war“, sagte Albrecht. Und darum geht es schließlich in der Oper.

Bühnenbildnerin Anja-Katharina Lütgens hat die Aufgabe übernommen, dem Opernhaus den märchenhaften Zauber des Orients einzuhauchen. Schon jetzt haben die Werkstätten alle Hände voll zu tun, um die aufwendigen Kulissen für den Ball herzustellen – immerhin eines der prominentesten gesellschaftlichen Ereignisse des Jahres in Hannover. Der hohe Anspruch des Balles sollte aber junge Menschen nicht von einem Besuch abhalten, betont Opernball-Unterstützer Prof. Klaus Goehrmann. Er appelliert an die junge Generation, „den Opernball auszuprobieren statt zu einem ACDC-Konzert zu gehen“. Seit drei Jahren bietet die Oper besonders günstige Karten für Gäste an, die jünger als 30 Jahre sind.

Für orientalisches Flair sorgen auch Sängerin Çigdem Aslan und Band, eine Bauchtänzerin und der syrische Musiker Orwa Saleh. Die preisgekrönte Trapezkünstlerin Lias Rinne zeigt Aritistik und im Marschner-Saal spielt das Salonorchester Hannover ruhigere Stücke, während nach Mitternacht die Coverband Groovin Affairs die Tanzfläche rockt, verspricht Albrecht. Und anschließend können alle Gäste mit einem „fliegenden Teppich“ heimreisen, scherzte Jan Laubrunn, Chef des Audi-Zentrums Hannover – und meint einen Shuttleservice für alle Gäste. Auch Kamele sollen nicht fehlen: Die Kamelfarm in Visselhövede bringt zwei Tiere nach Hannover.

Der Kartenverkauf für die Ballnächte am 27. und 28. Februar hat begonnen. Die Flanierkarte kostet Freitag 95 Euro, Sonnabend 140 Euro.
Die Sitzplatzkarte kostet Freitag 140 Euro, Sonnabend 170 Euro. Besucher unter 30 Jahren zahlen Freitag 40 Euro, Sonnabend 55 Euro.     

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