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Aus der Stadt Berliner Mauerstück in Hannover angekommen
Hannover Aus der Stadt Berliner Mauerstück in Hannover angekommen
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00:17 03.05.2015
Von Rüdiger Meise
Foto: Pop-Art-Künstler Tim Davies überwacht die Aufstellung des Kunstwerkes.
Foto: Pop-Art-Künstler Tim Davies überwacht die Aufstellung des Kunstwerkes. Quelle: Surrey
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Hannover

Ein freundlicher roter Roboter schaut ab sofort Passanten der Spinnereibrücke an. Der in Hannover lebende Pop-Art-Künstler Tim Davies hat ihn auf ein originales Stück der Berliner Mauer gemalt, das jetzt auf dem Gelände des üstra Betriebshofes Glocksee aufgestellt wurde. Die 3,8 Tonnen schwere Leihgabe wurde am Donnerstag per Kran auf ein Betonfundament gesetzt und kann ab sofort auf dem Weg zwischen Königsworther Straße und Spinnereibrücke betrachtet werden.

Das Kunstwerk zeigt eine weibliche und eine männliche roboterartige Figur die die Mauer durchbrechen um zusammen sein zu können. Tim Davies hat das Kunstwerk der üstra kostenlos ausgeliehen, bis es einen Käufer findet.

Ein Stück der Berliner Mauer, das der britischen Pop-Künstler Tim Davis bemalt hat, hat  in Hannover eine neue Heimat gefunden: Die 3,8 Tonnen schwere Leihgabe wurde auf dem Üstra-Betriebshof Glocksee auf ein Betonfundament gesetzt. Betrachten kann man das Mauerstück auf dem Weg zwischen Königsworther Straße und Spinnereibrücke.

Davies hat bereits 2003 und 2009 für die üstra künstlerisch gearbeitet. Unter anderem gestaltete er Postkarten mit Motiven aus dem hannoverschen Nahverkehr und entwarf das Titelbild für eine Broschüre der üstra zum Thema „40 Jahre Roter Punkt“. Den Roboter fertigte er 2012 für  den Freiheitspark am Checkpoint Charlie in Berlin Mitte an.

Als er nun für das 3,60 Meter hohe und 1,20 breite Kunstwerk einen neuen Standort suchte, fragte er bei der Üstra an.  "Der Standort auf dem Betriebshof ist besonders gut geeignet, weil das Kunstwerk dort für Fußgänger und Radfahrer auf dem Weg von der Königsworther Straße Richtung Spinnereibrücke gut zu sehen ist", sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Außerdem sei des durch den Zaun des Betriebshofes vor Vandalismus geschützt.

Allerdings müssen Zaungäste schon gute Augen haben, um die Erklärungstafel zu lesen: "Roboter-Mädchen und Roboter-Junge springen mit positiver Energie, Freundschaft und Optimismus aus der Mauer heraus."  

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