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Aus der Stadt Palästinenser-Demo vor dem Hauptbahnhof
Hannover Aus der Stadt Palästinenser-Demo vor dem Hauptbahnhof
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22:58 16.12.2017
Rund 60 Teilenehmer hielten eine Mahnwache am Hauptbahnhof ab.
Rund 60 Teilenehmer hielten eine Mahnwache am Hauptbahnhof ab. Quelle: Manuel Behrens
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Hannover

Zehn Tage nachdem US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels offiziell anerkannt hat, ist es am Sonnabendnachmittag auch zu Protesten in Hannover gekommen. Rund 60 Teilnehmer nahmen an einer Mahnwache der Palästinensischen Gemeinde Hannover vor dem Hauptbahnhof teil. Der Protest verlief friedlich. 

Bei Demonstrationen in Berlin hatten Teilnehmer  Israel-Flaggen verbrannt. Solche Szenen blieben in der City aus. Die Teilnehmer forderten „Freiheit für Palästina“. Auf einem der zahlreichen Plakate stand „Mr. Trump – Du kannst nicht schenken, was dir nicht gehört“.   

Rund 60 Mitglieder der palästinensischen Gemeinde haben vor dem Hautbahnhof Hannover friedlich gegen die Jerusalem-Entscheidung des US-Präsidenten Trump demonstriert.

„Der Beschluss von Präsident Trump hat uns entsetzt“, sagte Yazid Shammout von der Palästinensischen Gemeinde in Hannover. „Aber er hat uns auch weiter zusammengeschweißt.“ 

Nur wenige Meter von der Mahnwache entfernt hatten sich etwa 20 Menschen zu einer friedlichen Gegenveranstaltung versammelt. Beide Gruppen wurden durch etliche Polizisten voneinander getrennt. "Kein Friede mit den Feinden Israels" stand auf dem Israel-Banner der Demonstranten. In einem Flugblatt der Initiative Hannover für Israel hieß es: „Die Kundgebung der hannoverschen Berufspalästinenser befeuert die antisemitische Stimmung“ und „Die Palästinensische Gemeinde Hannover reiht sich hier nahtlos ein.“

Das Einkaufsgeschäft in der City wurde von den beiden Veranstaltungen nicht beeinträchtigt.

Von man