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Aus der Stadt Tödlicher Unfall am Hauptbahnhof
Hannover Aus der Stadt Tödlicher Unfall am Hauptbahnhof
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17:30 02.11.2014
Von Jörn Kießler
Bei einem tragischen Unfall am Hauptbahnhof ist in Hannover ein Mann von einem Zug mitgeschleift und getötet worden. Quelle: Dillenberg
Hannover

Dabei erlitt er schwerste Verletzungen, denen er noch am Hauptbahnhof erlag. Mehrere Personen, die den schrecklichen Unfall beobachteten, mussten danach von einem Notfallseelsorger betreut werden. Ein Bekannter des Opfers erlitt zudem einen Schock und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

Nach Informationen der Feuerwehr war der Mann am Nachmittag mit sechs Arbeitskollegen bei einem Fußballspiel in Hannover gewesen. Am Abend begleitete er die Bekannten zum Hauptbahnhof, wo sie den Regionalexpress 14077 in Richtung Goslar nahmen. Als der Zug gegen 22 Uhr auf Gleis 3 aus dem Bahnhof ausfuhr, lief der 43-Jährige neben dem Waggon her, in dem seine Kollegen am offenen Fenster standen, um sich von ihnen zu verabschieden. Dabei stolperte er offenbar und stürzte.

Bei dem Sturz kam der 43-Jährige zwischen die Bahnsteigkante und den fahrenden Zug und wurde von diesem mitgerissen. Einer der Kollegen im Zug reagierte zwar sofort und zog die Notbremse, der Regionalexpress rollte jedoch noch etwa 50 Meter weiter, bevor er endgültig zum Stehen kam. Dadurch, dass der Mann über diese Strecke von dem Zug mitgeschleift und dann zwischen den Gleisen eingeklemmt wurde, erlitt er lebensgefährliche Verletzungen. Die alarmierte Notärztin konnte nach ihrem Eintreffen nur noch den Tod des 43-Jährigen feststellen.  
Die Feuerwehr sperrte direkt nach ihrem Eintreffen den gesamten Bahnsteig am Gleis. Erst um 0.30 Uhr konnten die 22 Männer und Frauen ihren Einsatz beenden. Um das Unfallopfer zu bergen, mussten die Einsatzkräfte zunächst das Trittbrett am Eingang zum Waggon demontieren.

Währenddessen wurden die Kollegen des 43-Jährigen sowie der Lokführer und eine Zugbegleiterin in die Wache der Bundespolizei gebracht und dort von der Feuerwehr betreut. Wenig später kümmerte sich die kurz nach dem Eingang des Alarms angeforderte Notfallseelsorgerin um die sichtlich geschockten Zeugen des Unfalls. Ein 32 Jahre alter Bekannter des Opfers erlitt einen so heftigen Schock, dass er mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht wurde.

Die Polizei geht derzeit von einem Unglücksfall aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nach aktuellem Erkenntnisstand nicht. Dennoch hat die Kriminalpolizei die Ermittelungen in dem Fall aufgenommen.

 

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