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Aus der Stadt „1982 in Hannover – das hat weh getan“
Hannover Aus der Stadt „1982 in Hannover – das hat weh getan“
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17:11 18.01.2014
Von Stefanie Nickel
Foto: „Wenn das so ist“: Peter Maffay hat sein 23. Studioalbum produziert.
„Wenn das so ist“: Peter Maffay hat sein 23. Studioalbum produziert. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

Maffay wurde ausgebuht. „Das hat weh getan“, sagt er heute. Und fügt hinzu: „Dass ich Ökobauer geworden bin, hat sicher auch damit etwas zu tun, dass so ziemlich alles auf die Bühne geworfen wurde, was es im Supermarkt zu kaufen gibt.“

Lang ist der Abend her, der Maffay noch heute als „lebendiges Ausrufezeichen“ in Erinnerung ist, wie er sagt. Hunderte Konzerte hat er seitdem gespielt, und ein Ende ist nicht in Sicht: Gestern präsentierte der 64-Jährige im ffn-Funkhaus sein 23. Studioalbum. „Wenn das so ist“ heißt die Platte. „Es ist das rockigste Album, das wir bisher gemacht haben“, sagt Maffay. Als er am Mittwochabend sein neues Album mit einem Exklusivkonzert im Münchener „Zenith“ vorstellte, waren auch Roland Kaiser und Joko Winterscheidt im Publikum. „Ich hatte viel Spaß auf der Bühne“, sagt Maffay. „Und der Saal blieb auch voll. Ich glaube, die Platte kam an.“

Den Titel „Wenn das so ist“ begreift Maffay als Aufmunterung, immer weiterzugehen – egal, was passiert. Dabei hat er auch seine Tabaluga-Stiftung im Blick, die sich für traumatisierte Kinder einsetzt. „Kinder wollen Menschen erleben, die Energie haben und bereit sind, welche abzugeben.“ Maffay lebt mit seiner Frau und seinem Sohn auf einem Bauernhof bei Pollença auf Mallorca. Regelmäßig machen traumatisierte Kinder aus der ganzen Welt dort kostenlos Urlaub – dabei bekommen sie auch einen Einblick in ökologische Landwirtschaft. Für sein soziales Engagement erhielt Maffay bereits in den neunziger Jahren das Bundesverdienstkreuz.

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