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Aus der Stadt Politiker stimmen für Nanny-Notruf
Hannover Aus der Stadt Politiker stimmen für Nanny-Notruf
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20:55 24.03.2014
Von Bärbel Hilbig
Ab September will die Stadt Eltern in Notfällen schnell eine Kinderbetreuung vermitteln. Quelle: dpa (Symbolfoto)
Hannover

Das Konzept der Verwaltung gehe auf einen Antrag von SPD und Grünen zurück. Ab September will die Stadt Eltern in Notfällen schnell eine Kinderbetreuung vermitteln. Wenn Eltern, Großeltern oder Tagesmutter plötzlich ausfallen oder die Kita unerwartet schließt, soll eine Vermittlungsstelle der Stadt erreichbar sein, die auf einen Pool erfahrener Betreuer zurückgreifen kann. Das können Tagesmütter, ehemalige Kita-Mitarbeiter oder Betreuer mit Juleica-Ausbildung sein. „Sie melden sich für einen Bereitschaftsdienst und werden für die geleisteten Stunden bezahlt“, sagt Bärbel Kuhlmey vom städtischen Familienservicebüro.

Das Projekt „Hannoversche Notfallbetreuung“ wird zunächst in einer fünfjährigen Pilotphase bis Mitte 2019 erprobt. Wenn Firmen sich mit einer Monatspauschale beteiligen, können ihre Mitarbeiter die Notfallbetreuung günstiger in Anspruch nehmen. Eltern zahlen voraussichtlich fünf Euro pro Stunde, ermäßigt drei Euro.

Der Kita-Stadtelternrat begrüßt das Angebot, sieht aber auch Nachteile. „Wenn der Arbeitgeber mitbezahlt, stehen Eltern schnell unter Druck zu arbeiten, statt sich selbst um ihr Kind zu kümmern“, sagt Sprecher Georg Weil.

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