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Aus der Stadt Polizei Hannover prüft Lärmschutz für Demo-Einsatzkräfte
Hannover Aus der Stadt Polizei Hannover prüft Lärmschutz für Demo-Einsatzkräfte
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13:48 28.07.2010
Die Polizei Hannover prüft derzeit Lärmobergrenzen für Demonstrationen.
Die Polizei Hannover prüft derzeit Lärmobergrenzen für Demonstrationen. Quelle: Martin Steiner (Archivbild)
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Im Gegensatz zu den Demonstranten könnten die Einsatzkräfte keine Ohrenstöpsel tragen.

Konkret sieht die Polizei Handlungsbedarf wegen einer geplanten Demonstration gegen das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision im Stadtpark Hannover am 7. August. Die Polizei erwartet hier einen „ohnrenbetäubenden Lärm“, da es sich mit dem Friedensbüro Hannover um denselben Veranstalter handelt wie beim lautstarken Protest gegen das Adventskonzert der Bundeswehr im vergangenen Dezember, sagte Wittke. Damals war mit Trommeln, Trillerpfeifen und Topfdeckeln gelärmt worden.

Das Innenministerium in Niedersachsen befürwortet die Idee der Polizeidirektion grundsätzlich, sieht aber Probleme bei der Realisierung. So sei es etwa kaum durchführbar, bei einer Demonstration zu prüfen, ob die einzelnen Trommeln, Sirenen oder Lautsprecher den Auflagen entsprechen. Nichtsdestotrotz sollte die Gefahr durch Lärm nicht unterschätzt werden. „Wenn direkt neben das Ohr eines Polizisten eine Sirene gehalten wird, ist das Körperverletzung“, betonte der Sprecher.

Auch die Gewerkschaft der Polizei begrüßt die Überlegungen. Dagegen kann das Friedensbüro Hannover die Planungen für mögliche Auflagen nicht nachvollziehen.

dpa

28.07.2010
28.07.2010
Mathias Klein 27.07.2010