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Aus der Stadt Polizei hofft auf Hinweise im Fall Monika P.
Hannover Aus der Stadt Polizei hofft auf Hinweise im Fall Monika P.
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20:40 14.08.2015
Von Jörn Kießler
Mit einem Video bittet die Mordkomission der Polizei um Hinweise im Fall Monika P. Quelle: Polizei Hannover/Screenshot
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Hannover

An diesem Tag hatten Spaziergänger die Beine und den Torso der 24-jährigen Gelegenheitsprostituierten unter der Legionsbrücke in der Ihme entdeckt. Die Arme und der Kopf der Drogenabhängigen, die in der Küche einer Behindertenwerkstatt arbeitete, sind bis heute verschwunden. „Staatsanwaltschaft und Polizei ließen seitdem nichts unversucht, um die Tat aufzuklären“, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Behörden.

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Nach dem grausigen Fund hatten Taucher, Polizeihunde und Beamte mit einem Sonarboot die Ihme abgesucht. Mit einem Massengentest in Linden versuchten die Fahnder auf die Spur des Mörders der jungen Frau zu kommen. In der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ suchte die Polizei nach Zeugen. Doch weder diese Maßnahme noch eine Belohnung von 3000 Euro für sachdienliche Hinweise brachte einen Durchbruch. „Auch fünf Jahre nach dem Tod der jungen Lindenerin haben die Kriminalbeamten keine heiße Spur“, sagt Staatsanwältin Kathrin Söfker.

Die Polizei Hannover setzt im Fall der ermordeten Monika P. eine Belohnung für Hinweise auf den Täter aus. Die zerstückelte Leiche der jungen Frau war Anfang Januar am Ihmeufer in Hannover gefunden worden.

Mit dem jetzt veröffentlichten Video wolle man den Fall der Öffentlichkeit wieder in Erinnerung rufen, so Söfker. Dadurch hofft die Polizei, dass sich mögliche Zeugen auch fünf Jahre nach der Tat bei den Behörden melden.
Zuletzt wurde Monika P. zum Jahreswechsel 2009/2010 lebend gesehen, als sie mit Familienangehörigen in der Selmastraße Silvester feierte. Gegen 2 Uhr verließ sie die Feier. Vier Tage später fanden Passanten die in Müllsäcken verpackten Leichenteile in der Ihme. Die Tüten können nach Information der Polizei nur im Großhandel gekauft werden und werden meist von Reinigungsbetrieben genutzt.

Zudem erstellten die Ermittler gemeinsam mit den Experten der Abteilung für operative Fallanalyse des Landeskriminalamtes (LKA) ein Täterprofil. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter zum Tatzeitpunkt allein in Linden wohnte oder dort seine Arbeitsstelle hatte, wo er wahrscheinlich handwerklich tätig war. Zudem soll er Teil der Drogenszene gewesen sein, zumindest aber der Konsum von Drogen toleriert haben. Der körperlich fitte Mann hatte nach Einschätzung der Fahnder entweder eine Gartenlaube oder eine Werkstatt und hatte regelmäßig Kontakt zu Katzen und Hunden.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (05  11) 1 09 55 55 zu melden.

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