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Aus der Stadt Polizei genehmigt Anti-Islam-Kundgebungen
Hannover Aus der Stadt Polizei genehmigt Anti-Islam-Kundgebungen
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17:34 05.09.2013
Von Tobias Morchner
Demo in Berlin: Der Vorsitzende der rechtspopulistischen Vereinigung "Pro Deutschland", Manfred Rouhs, schützt sich am 21. August mit einem Plakat gegen geworfene Knallkörper von Gegendemonstranten. Quelle: Ole Spata
Hannover

Damit wird es an dem besagten Tag unter anderem zu einer Kundgebung der islamfeindlichen Bewegung auf dem Lindener Marktplatz, vor dem Veranstaltungszentrum Faust e. V. und vor dem linksalternativen Jugendzentrum sowie einer Moschee kommen.

Als einer der Verantwortlichen für die Aktionen der Rechtspopulisten in Hannover gilt Lars Seidensticker, der Bundesgeschäftsführer der Organisation. Gegen ihn ermittelt die Polizei seit Kurzem wegen gefährlicher Körperverletzung. Bei einem Wahlkampfauftritt von Pro Deutschland am 24. August in Göttingen soll Seidensticker einen 17-Jährigen Gegendemonstranten angegriffen haben. Er soll ihn geschlagen, getreten, gewürgt und schließlich in den sogenannten „Schwitzkasten“ genommen haben. „Mein Mandant hat bei dem Übergriff Hämatome und Schürfwunden davon getragen“, sagt Rasmus Kahlen, der Rechtsanwalt des 17-Jährigen.

Die Polizei schloss Seidensticker, Medienberichten zufolge, nach dem Angriff von der Kundgebung aus. Am Auftritt seiner Parteigenossen in der Göttinger Stadthalle durfte er nicht mehr teilnehmen.

Inzwischen haben sich auch die Kaufleute rund um den Lindener Marktplatz zusammengeschlossen, um gemeinsam ihren Protest gegen die Demo der Rechtspopulisten zum Ausdruck zu bringen. „Wir strafen sie mit Missachtung und schließen in der Zeit unsere Läden - darauf haben wir uns verständigt“, sagt Astrid Ries von „Hut up“.

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