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Aus der Stadt Polizei plant Anti-Terror-Übung am Hannover Hauptbahnhof
Hannover Aus der Stadt Polizei plant Anti-Terror-Übung am Hannover Hauptbahnhof
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16:34 22.06.2018
Wegen einer großen Anti-Terror-Übung der Bundespolizei muss in der Nacht auf den 27. Juni rund um den Hauptbahnhof Hannover mit Behinderungen gerechnet werden. Quelle: Symbol
Hannover

Der hannoversche Hauptbahnhof wird in der kommenden Woche Schauplatz einer groß angelegten Anti-Terror-Übung. Die Bundespolizei, die Landespolizei, das Landeskriminalamt, die Feuerwehr und die Rettungsdienste proben in der Nacht vom 26. auf den 27. Juni den Ernstfall. „Dabei wird das Vorgehen gegen terroristische Täter sowie die Rettung und Versorgung Verletzter unter realistischen Bedingungen trainiert“, sagt Jörg Ristow, der Sprecher der Bundespolizei.

Teile des Hauptbahnhofes werden gesperrt, Züge werden umgeleitet

Die Übung beginnt am 26. Juni um 22 Uhr und endet am 27. Juni gegen 5 Uhr. Die Behörde weist ausdrücklich darauf hin, dass es im Verlauf der Übung durch Abgabe von Schüssen mit Platzpatronen und das Zünden von Knallkörpern rund um den Bahnhof zu Lärmbelästigungen kommen kann. Zudem werden zahlreiche Einsatzfahrzeuge vor dem Bahnhofsgebäude zu sehen sein. Die Übung hat aber auch Auswirkungen auf den Bahn- und den Autoverkehr. Züge und S-Bahnen werden teilweise auf andere Gleise verlegt. Die Reisenden werden im Bahnhof mit Durchsagen auf die Änderungen aufmerksam gemacht.Zusätzliche Mitarbeiter der Bahn beantworten während der Übung die Fragen der Betroffenen. Die Unterführung Lister Meile wird wegen des Anti-Terror-Trainings gesperrt.

Polizei richtet Infotelefon für Bürger ein

Die Bundespolizei hat ab sofort ein Bürgertelefon unter der Nummer (0511) 303652222 eingerichtet. In den kommenden Tagen werden rund um den Bahnhof Infoblätter an alle betroffenen Anwohner und Gewerbetreibenden im Umfeld des Hauptbahnhofs verteilt. Das Anti-Terror-Training ist von der Bundespolizeiakademie entworfen worden. Vergleichbare Übungen fanden bereits in Berlin, Leipzig, Frankfurt am Main, Lübeck und München statt.

Von Tobias Morchner

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