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Aus der Stadt Polizei sucht Pyrotechnik-Zündler aus HDI-Arena
Hannover Aus der Stadt Polizei sucht Pyrotechnik-Zündler aus HDI-Arena
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15:43 09.02.2017
Die Polizei sucht diejenigen, die zu Spielbeginn die Pyrotechnik abbrannten. Quelle: Rehberg
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Hannover

Die Fans hatten sich eine tolle Choreographie ausgedacht, doch einige Chaoten in der Fankurve in den Blöcken N15 und N16 zündeten zum Anpfiff 22 rote Bengalfeuer. Laut Polizei trugen die Täter Sturmhauben, schwarze Sonnenbrillen sowie weiße Maleranzüge. Kurze Zeit später brannten im Unterrang N5 acht weitere bengalische Feuer. Auch die Frankfurter Fans zündelten: Sie brannten gegen 21.50 Uhr im Gästebereich fünf sogenannte Blitznebeltöpfe ab.

Die Polizei ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz – das gilt besonders für den Fall, wenn es sich um in Deutschland nicht zugelassene Artikel gehandelt haben sollte. In jedem Fall sei es eine Ordnungswidrigkeit, so die Polizei. Sie wertet deshalb Videomaterial aus, hofft aber auch auf Zeugenhinweise. Die können sich unter Telefon (0511) 109-3920 melden.

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Die Polizeidirektion Hannover weist im diesem Zusammenhang erneut ausdrücklich auf die Gefährlichkeit von pyrotechnischen Gegenständen hin, da sich die Personen nicht nur selber, sondern alle Menschen in ihrem Umfeld erheblichen gesundheitlichen Gefahren aussetzen.

Geldstrafe für 96 wegen Pyrotechnik

Eine Geldstrafe von 48.000 Euro muss Hannover 96 zahlen, weil Fans während der Zweitligaspiele beim VfL Bochum am 26. August 2016 und bei Union Berlin am 16. Oktober 2016 bengalische Feuer gezündet hatten.

In Berlin musste das Match aufgrund entstandener Rauchentwicklung für fünf Minuten unterbrochen werden. Auch beim Derby in Braunschweig am 6. November 2016 gab es vermehrt Pyrotechnik, dabei wurden Bengalos und Böller in Richtung Ordner geworfen. Darüber hinaus gab es noch mehrmals beleidigende Gesänge.

Die Polizei hat am Dienstag über die Gefahren von Pyrotechnik informiert.

sbü