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Aus der Stadt Polizei verstärkt Verkehrskontrollen
Hannover Aus der Stadt Polizei verstärkt Verkehrskontrollen
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00:31 16.03.2015
Von Tobias Morchner
Quelle: Symbolbild/dpa
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Hannover

Bei der Vorstellung der Jahresstatistik sagte Polizeipräsident Volker Kluwe über den Blitzmarathon: „Davon haben wir uns verabschiedet, das bindet zu viele Kräfte.“

Besonders schlimm ist der Anstieg bei den tödlichen Unfällen: 64 Menschen starben regionsweit auf den Straßen, im Jahr zuvor waren es noch 39 gewesen. Die Zahl der Unfälle mit Schwerverletzten wuchs um 15,3 Prozent auf 640. Insgesamt registrierte die Polizeidirektion im vergangenen Jahr regionsweit 33 528 Unfälle, das ist ein Anstieg um 1,24 Prozent. „Damit haben wir das selbstgesteckte Ziel, die Unfallzahlen zu verringern, nicht erreicht“, bedauert der Polizeipräsident.

Doch es gibt auch positive Entwicklungen zu verzeichnen. So ist die Zahl der verunglückten Kinder in der Stadt deutlich von 229 auf 199 gesunken. Auch das Unfallaufkommen auf den Autobahnen ist insgesamt rückläufig. Sorgenkind bleibt aber weiterhin die viel befahrene Autobahn 2. Wegen der Großbaustellen bei Lehrte und dem Kreuz Hannover-Ost verzeichnete die Behörde dort einen temporären Anstieg der Unfälle.

Als häufigste Unfallursachen gelten zu hohe Geschwindigkeit, Missachtung der Vorfahrtsregeln und fehlender Sicherheitsabstand. Daher soll es künftig die einwöchigen Schwerpunktaktionen geben. Im Fokus stehen etwa das Einhalten der Tempolimits oder Autofahrer, die am Steuer abgelenkt sind – etwa durch das Tippen von Handybotschaften.  Auch Radfahrer müssen sich auf verstärkte Kontrollen seitens der Polizei vorbereiten. Die Behörde plant drei einwöchige Aktionen. Dabei geht es aber nicht nur um das Verhalten der Radfahrer selbst, sondern auch um das Verhalten der übrigen Verkehrsteilnehmer gegenüber den Radfahrern.

„Es macht keinen Sinn, Regeln zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu schaffen, wenn wir nicht auch auf deren Einhaltung achten“, sagt Kluwe.

Auch bei der Präventionsarbeit geht Hannovers Polizei neue Wege. Die Behörde plant ein Projekt, bei dem Opfer eines Autounfalls gemeinsam mit den Polizisten, den Rettungssanitätern und den Notfallseelsorgern des Einsatzes vor Schüler aus höheren Klassen über ihre Erfahrungen und Gefühle nach einem schweren Verkehrsunfall berichten. „Andere Kommunen haben damit bereits gute Erfahrungen gemacht“, sagt Uwe Lange, Verkehrsdezernent der Polizeidirektion Hannover.

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